Home - Jugend - Weibliche U12 - Bericht Stader Tageblatt vom 07.09.2016

Kreis erlebt goldenes Faustball-Wochenende


LANDKREIS. Mit faustdicken Überraschungen endeten die Deutschen Faustball-Meisterschaften der Jugendklasse U 12 in Diez. Neue nationale Titelträger wurden die Jungs des MTV Wangersen und die Mädchen des TSV Essel. Das überraschte selbst die Trainer.
Das Finale bei den Mädchen war ein reines Kreisderby, das Essel mit 2:0 gegen den SV Düdenbüttel gewann. Platz sechs sprang für die junge Mannschaft des MTV Wangersen heraus, ein bemerkenswerter Erfolg.
Die Jungs des MTV Wangersen spielten schon in der Vorrunde stark auf. Sichere 2:0-Erfolge gab es in den Partien gegen Stammheim, Kellinghusen, Waibstadt und Herrnwahlthann, ehe es gegen den TSV Pfungstadt eine knappe 0:2-Niederlage setzte. „Da haben wir ein wenig experimentiert“, sagte Trainer Stephan Werner. Die Niederlage schmerzte nicht, denn der Gruppensieg, der mit dem direkten Einzug ins Viertelfinale verbunden war, stand schon vorher fest.
Im Viertelfinale hatte der MTV Wangersen beim 2:0 gegen den TV GH Brettorf keinerlei Probleme. Das 2:1 gegen den Solingen-Ohligs war dagegen Schwerstarbeit. Im Finale wartete der Topfavorit Ahlhorn auf den MTV. Doch an diesem Tage ließen sich die MTV-Jungs nicht die Butter vom Brot nehmen und setzten sich mit 2:0 (11:6, 11:8) durch. Überragender Angreifer war Nick Poppe. „Der Deutsche Meister kommt nur vom MTV“, sangen die Trainer Stephan Werner und Arndt Poppe.
Bei den Mädchen gingen drei Teams aus dem Landkreis Stade an den Start. Alle verkauften sich dabei gut. Der TSV Essel blieb in den Begegnungen gegen Breitenberg, Herrnwahlthann, Wickrath und Huntlosen ungeschlagen und stand damit im Viertelfinale. Das schafften auch die Mädchen aus Düdenbüttel, die sich gegen Wakendorf-Götzberg, Stammheim und Unterhaugstett behaupten konnten. Der MTV Wangersen zog nach Siegen gegen Hamm und Biberach ins Achtelfinale ein und besiegte dort den VfK Berlin. Im Viertelfinae waren gegen den TSV Essel allerdings Endstation. Für den MTV ging es dann noch um die Ränge fünf bis acht. Im Match um Platz fünf setzte es gegen den TV Herrnwahlthann aber eine 1:2-Niederlage. „Trotzdem bin ich restlos zufrieden“, sagte MTV-Trainer Bernd Schnackenberg.
Zufriedenheit herrschte beim SV Düdenbüttel, der im Viertelfinale die TG Biberach mit 11:6 und 11:8 schlagen konnte und ins Halbfinale einzog. Gegner war der TV GH Brettorf, der aber dem SVD-Spiel nicht beikommen konnte. Der SVD hatte in beiden Sätzen die Nase mit 12:10 und 11:9 vorne. Somit waren die Schützlinge der Trainer Michael Heuckeroth und Jonathan Dempsy erster Finalist. Zweiter Finalist wurde der TSV Essel, der sich überraschend mit 2:1 gegen den Topfavoriten Ahlhorn behaupten konnte. Im kreisinternen Finale der Deutschen Meisterschaft setzte sich der TSV Essel mit 2:0 (11:7, 11:8) gegen den SV Düdenbüttel durch. „Für mich ist das unglaublich schön und überraschend, denn wir sind ohne Erwartungen hier angereist“, sagte Trainerin Seike Dieckmann. Trotz der Final-Niederlage herrscht beim unterlegenen SV Düdenbüttel Zufriedenheit. „Mit dem Gewinn der Vizemeisterschaft hatten wir nie und nimmer gerechnet“, erklärten die SVD-Trainer.

Quelle: Stader Tageblatt , Autor: Wolfgang Bartsch

Aktualisiert (Donnerstag, den 08. September 2016 um 07:52 Uhr)

 
Suchen: