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Quelle: Stader Tageblatt vom 11.12.2017
Autor/Verfasser: Wolfgang Bartsch

LANDKREIS. In der 2. Faustball-Bundesliga überraschten die Frauen des MTV Wangersen mit zwei Siegen gegen die Lokalrivalen Essel und Düdenbüttel. Dadurch machte das Team von Trainer Bernd Schnackenberg einen Riesenschritt in Richtung Klassenerhalt.

Weiterhin gleichauf mit Tabellenführer TSV Schülp bleibt der TSV Essel, weil auch die Holsteinerinnen eine Partie verloren. Im breiten Mittelfeld ist der SV Düdenbüttel angekommen. So liefen die Spiele:

TSV Essel – MTV Wangersen 1:3 (9:11, 11:6, 8:11, 9:11).
Eigentlich gingen die Gastgeberinnen als Favorit in die Partie. Doch Wangersen zeigte sich gleich enorm gefestigt, legte in Satz eins eine schnell 6:1-Führung vor. Das schien eine Art Vorentscheidung zu sein, war sie aber nicht, denn Essel kam in die Partie zurück, konnte zum 9:9 ausgleichen. Und dann kam es auf der TSV-Seite zu zwei unnötigen Fehlern, die Wangersen das 11:9 brachten. Danach sah es wie zuvor aus. Die Schützlinge von Bernd Schnackenberg zogen wieder schnell auf 5:1 ab, verzettelten sich dann aber. „Das ist der Jugend zuzuschreiben“, so der Coach. Und so war es letztendlich kein Wunder, dass Essel mit 11:6 noch unerwartet klar vorne lag. Und die beiden folgenden Abschnitte gingen dann mit 11:8 und 11:9 auch noch an den MTV über, der letztendlich auch verdient gewann, weil er an diesem Tage einen Tick besser war. Essels Betreuer Thomas Steffens haderte dagegen mit zu vielen Eigenfehlern seiner Truppe.

MTV Wangersen – SV Düdenbüttel 3:1 (11:7, 11:7, 10:12, 11:9).
Wangersen hatte nach dem überraschenden Auftakterfolg förmlich Blut geleckt. „Jetzt oder nie“, forderte Bernd Schnackenberg seine Mädels auf. Und sie zeigten eine starke Partie, setzten sich in den beiden ersten Durchgängen jeweils mit 11:7 durch, hatten eine satte 2:0-Führung inne. 3:0 hätte es dann heißen können, doch beim Stand von 10:9 konnte ein Matchball nicht verwandelt werden. Und so kam es noch zum 10:12 und dem Düdenbütteler Anschluss. Aber danach ging es zwar auf Augenhöhe zu, doch an diesem Tage lief es bei Wangersen, wie man es vor Saisonbeginn erwartet hatte. Und so war das 11:8 und der 3:1-Sieg keine Überraschung. Düdenbüttels Abwehrspielerin Franziska Eckhoff zeigte sich ein wenig enttäuscht: „Wir sind gut angefangen, haben dann das Spielen eingestellt“.

TSV Essel – SV Düdenbüttel 3:0 (11:7, 11:5, 11:8).
Im Match der beiden Verlierer war Essel stets der Herr im Haus, hatte eigentlich wenig Schwierigkeiten, hier zum klaren 3:0-Sieg zu kommen. Schlagfrau Hanna Steffens war es immer wieder, die die entscheidenden Big-Points erzielte. Essels Nationalspielerin Seike Dieckmann, die ganz überragend spielte, freute sich über diese zwei Punkte: „Wir haben stark agiert.“ Franziska Eckhoff vom geschlagenen SVD: „Das war heute nicht sonderlich gut von uns“.

Nächste Spiele
Sonntag, 28. Januar, 11 Uhr, in Kutenholz mit TSV Essel, SV Düdenbüttel, TSV Schülp, TSV Wiemersdorf; in Ahlerstedt mit MTV Wangersen, VfK 01 Berlin und Güstrower SC 09.

Aktualisiert (Mittwoch, den 13. Dezember 2017 um 20:05 Uhr)

 
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