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Weibliche U12 wird Vize-Niedersachsenmeister

Die weibliche U12 des TSV Essel setzte bei der Niedersachsenmeisterschaft in Ahlerstedt  zu einem wahren Höhenflug an und gewann am Ende die Silbermedaille. Und dieser Erfolg kann durchaus als eine große Überraschung angesehen werden, denn 2 Wochen zuvor belegte die Truppe von Trainerin Kathrin Bartsch  nur den 3. Platz bei der Bezirksmeisterschaft und ging deswegen als Außenseiter in die Titelkämpfe.

Doch mit dieser Rolle konnten die TSV-Girls hervorragend leben und spielten von Anfang an Faustball am allerhöchsten Limit. Gleich zu Beginn setzte es einen 12:10/11:7 Erfolg gegen den Bezirksmeister vom MTV Wangersen. Dieser Erfolg war so nicht unbedingt eingeplant und gab der Truppe enormes Selbstbewusstsein. Denn auch gegen den amtierenden Deutschen Meister TV Brettorf spielten die Esslerinnen spektakulär auf und ließen sich auch durch eine 7:11 Satzniederlage im ersten Durchgang nicht aus der Ruhe bringen. Mit 11:7 holte man sich den 2. Satz und stieß das Tor zum Halbfinale meilenweit auf. Gegner war der MTV Diepenau, der zuvor mit einem Unentschieden gegen den TV Brettorf auf sich aufmerksam machte. Doch die Geestländerinnen ließen keinen Zweifel am Spielausgang aufkommen und siegten deutlich mit 11:3 und 11:3. Dadurch wurde man mit 5:1 Punkten Gruppenerster und stand im Halbfinale gegen den TV Jahn Schneverdingen.

Und mit den Heideschnucken hatte man noch eine kleine Rechnung  offen, denn unglücklich verlor man das Halbfinale auf der Bezirksmeisterschaft mit 1:2 Sätzen. „Locker bleiben, Faustball spielen und Spaß haben“, lautete das Motto und die TSV-Fünf hielt sich an die Vorgaben. In überzeugender Manier gewann man Satz 1 mit 11:6 und hatte im zweiten Satz beim Stande von 10:7 schon 3 Matchbälle für den Einzug ins Finale. Doch die Heiderinnen wehrten sich und glichen beim Stande von 10:10 Punkten aus. Trainer Marco Bartsch nahm noch einmal eine Auszeit und versuchte sein Team zu erreichen „Wir lassen uns die große Chance jetzt nicht nehmen“, schwor er die Mannschaft auf die kommenden Ballwechsel ein. Die letzten Körner wurden noch einmal aktiviert und um jeden Ball gekämpft. Minutenlange Ballwechsel entstanden jetzt und das Glück war diesmal auf der Seite vom TSV Essel. Mit 12:10 gewann man den zweiten Satz und stand damit im Finale. Der Jubel auf der Essler Seite kannte keine Grenzen mehr.

Finalgegner war der ruhmreiche Ahlhorner SV. Doch bevor es zu diesem Finale kam, wurden die Nerven der Spielerinnen bis auf das äußerste strapaziert. Ganze 3 ¾ Stunden musste man zwischen Ende Halbfinale und Anpfiff Finale warten. Schuld war ein unglaubliches Spiel um Platz 3 zwischen dem MTV Wangersen und TV Jahn Schneverdingen (10:12/15:13/15:14), welches um 17:27 Uhr angepfiffen wurde und um 19:12 Uhr beendet war. Reine Spielzeit 105 Minuten!!!!!!

So war es schon 19:20 Uhr als der Anpfiff vom Finale gegen den haushohen Favoriten aus Ahlhorn endlich erfolgte. Doch die lange Pause tat der TSV-Crew nicht gut, denn nur schwer fand man in das Spiel hinein, zu überlegen agierten die Randoldenburger und gewannen Satz 1 mit 11:6. „So verabschieden wir uns nicht“, war der einheitliche Tenor von Mannschaft und Trainer und das letzte Mal mobilisierte man alle verfügbaren Kräfte. Die Abwehr stand bombensicher und der Angriff spielte druckvoll auf. Zur Überraschung aller gewann man den zweiten Satz mit 11:8 und der Favorit wankte gewaltig. Doch gefallen ist er letztendlich nicht, denn die Kräfte der Esslerinnen ließen erkennbar nach und die Ahlhornerinnen spielten jetzt ihre ganze Klasse aus. Mit 6:11 unterlag man im Endeffekt verdient und durfte sich Vize-Niedersachsenmeister nennen. Auch wenn die Truppe enttäuscht über die Finalniederlage war, hat sie die Vereinsfarben vom TSV Essel blendend vertreten.

Die Freude über den Gewinn der Silbermedaille war bei der weiblichen U12 riesengroß.

Trainerin Kathrin Bartsch war nach der Siegerehrung immer noch überwältigt von der Leistung ihrer Schützlinge. „ Es war ein langer Tag, für Jugendfaustball zu lang. Wenn Meisterschaften bei den Kindern um 10.00 Uhr anfangen und erst um 20.20 Uhr beendet sind, läuft irgendetwas falsch im System. Hier sollten die Verantwortlichen reagieren. Meine Truppe hat heute 11 Sätze am äußersten Limit gespielt, eine Leistung die mich schwer beeindruckt hat. Vor allen Dingen die Tatsache, dass wir auch zur späteren Stunden noch mental voll da waren, imponierte mir. Vor Beginn der Spiele hätte wohl keiner der Experten damit gerechnet, dass wir so weit kommen. Doch die Mannschaft spielte sich in einen wahren Spielrausch. Wir sind überwältigt und freuen uns riesig über diesen Erfolg, der durch Teamzusammenhalt, Kampfkraft, Einsatzwille und toller Trainingsarbeit entstanden ist“.

Folgende Spielerinnen kamen zum Einsatz: Lina Schomaker, Alina Wohlgemuth, Lucy Güldenhaupt, Sophie Seba, Mara Bartsch, Sarah Bardenhagen, Valea Meyn.

Weibliche U12 wird Staffelsieger

Mit zwei weiteren Siegen gegen den MTV Wangersen II (11:1/11:8) und gegen den TV Jahn Schneverdingen II (11:1/11:3) sicherte sich die weibliche U12 des TSV Essel am vergangenen Samstag den Staffelsieg in der Kreisliga Südost.

12 Siege und 2 Unentschieden fuhren die Mädels um Trainerin Kathrin Bartsch in der Punktspielrunde ein und qualifizierten sich damit für die Bezirksmeisterschaften am 25.01.2020 in Hammah. Und diese werden für die Truppe die erste große Generalprobe in dieser Hallensaison sein. Mit dem TV Jahn Schneverdingen I, dem MTSV Selsingen I und dem MTV Wangersen I hat man sehr starke Konkurrenz, wenn es darum geht, einen Medaillenplatz und damit die Qualifikation für die Landesmeisterschaften zu ergattern.

Trotzdem ist man im TSV-Lager vorsichtig optimistisch. „Das war nach der Weihnachtspause ein guter Auftakt ins Jahr 2020, die Mannschaft hat das ohne große Probleme gelöst. Für uns war es nur wichtig zu spielen, um so langsam wieder in Tritt zu kommen. Die Staffelmeisterschaft nützt uns sehr wenig, die Hallensaison fängt jetzt erst so richtig an. Deshalb werden wir in den nächsten Wochen das Trainingspensum auf 2x die Woche anziehen, damit wir gut gerüstet zur Bezirksmeisterschaft fahren. Klar ist, dass wir eine Medaille gewinnen wollen, um die Qualifikation für die Niedersachsenmeisterschaft zu schaffen. Das wird kein leichtes Unterfangen, dennoch fahren wir ohne Angst und mit ganz viel Selbstbewusstsein nach Hammah“, so Trainerin Kathrin Bartsch.

Folgende Spielerinnen kamen zum Einsatz: Lina Schomaker, Amelie Tamm, Alina Wohlgemuth, Lucy Güldenhaupt, Sophie Seba, Mara Bartsch, Sarah Bardenhagen, Valea Meyn.

Weibliche U12 verteidigt Tabellenspitze

Souverän und ohne große Probleme verteidigte die weibliche U12 beim Spieltag in Schneverdingen ihre Tabellenspitze und qualifizierte sich bereits jetzt für die Bezirksmeisterschaften am 25.01.2020 in Hammah.

Nachdem man schon am ersten Spieltag eine weiße Weste mit 8:0 Punkten und 8:0 Sätzen behielt, setzten die jungen Girls ihren Siegeszug fort. Hintereinander gewann man gegen den TV Jahn Schneverdingen II (11:3/11:7), MTV Wangersen II (11:4/11:7) und TSV Bardowick (11:4/11:7) und erhielt dadurch eine glänzende Ausgangsposition auf die Staffelmeisterschaft. Diese wird in der nächsten Woche entschieden, wenn es zu den Topduellen gegen den MTV Wangersen I und den TV Jahn Schneverdingen I kommt. Trainerin Kathrin Bartsch zeigte sich nach dem Spieltag zufrieden: „Das war eine solide Leistung von der Mannschaft, die jede Begegnung hoch konzentriert anging. Nächste Woche werden wir mit Sicherheit anders gefordert werden und darauf freuen wir uns sehr. Stück für Stück kommen wir unsere Bestleistung näher und natürlich wollen wir jetzt auch die Staffelmeisterschaft erringen.“

Weibliche U12 verkauft sich glänzend

 8. Platz bei der Deutschen Meisterschaft

Mit einem tollen 8. Platz in der Endabrechnung endeten für den TSV Essel am vergangenen Wochenende die Deutschen Meisterschaften der weiblichen U12 in Kellinghusen. Der Traum vom Erreichen eines einstelligen Tabellenplatzes wurde damit erreicht und die Freude war bei den Spielerinnen und Trainern deutlich spürbar, denn auf Grund des jungen Alters (alle Spielerinnen im Anfangsjahrgang, davon noch drei U10-Spielerinnen) ist die Platzierung nicht hoch genug einzustufen.

Die Freude war groß nach dem 8. Platz in der Endabrechnung.

„Wir sind mehr als zufrieden und können den Mädels nur ein großes Lob aussprechen und gratulieren zu einer fantastischen Leistung. Wenn man bei der allerersten Teilnahme an einer Deutschen Meisterschaft von 7 Spielen drei gewinnt, zweimal unentschieden spielt und nur zweimal verliert, dann hat man vieles richtig gemacht. Wir sind ohne Erwartungen hingefahren und haben uns hervorragend präsentiert. Deswegen sind wir auf unsere Truppe unheimlich stolz“, so das Trainer-Duo Kathrin und Marco Bartsch.

Und die Nervosität war den Mädels bei der Abfahrt spürbar anzumerken, denn man spielt halt nicht alle Tage eine Deutsche Meisterschaft. Und spätestens als der Einlauf zur Begrüßung  auf dem Center-Court begann, merkten auch die Mädels, dass dieses Ereignis ein Besonderes ist. Doch die Truppe ließ sich davon nicht aufhalten und startete furios in die Deutsche Meisterschaft. Ein Unentschieden gegen den amtierenden Deutschen Vizemeister vom Ahlhorner SV, sowie zwei deutliche Siege gegen den TV Stammhein und den TSV Borgfeld bedeuteten zum Anfang 5:1 Punkte und dem Erreichen des einstelligen Tabellenplatzes kam man ein gutes Stück näher. Auch im 4. Spiel gegen den TV Wardenburg spielte die Geestlandtruppe ansehnlichen Faustball. Zwar verlor man den ersten Satz mit 6:11, doch wie so oft in dieser Saison zeigte die Truppe ein Kämpferherz. Schnell führte man im zweiten Satz mit 4:0 Punkten und gewann zum Schluss mit 11:6. Mit diesem Unentschieden war bereits klar, dass die Mannschaft unter den neun besten Mannschaften Deutschlands stehen würde. Doch man hatte sogar noch die Chance auf den Einzug in die Finalrunde, musste dafür aber im letzten Spiel gegen den TS Thiersheim beide Sätze gewinnen. Doch schnell merkte man, dass die hohen Temperaturen (35 Grad) in den ersten vier Spielen Kraft gekostet haben und der Gegner körperlich überlegen war. Chancenlos musste man das 4:11 und 7:11 über sich ergehen lassen und belegte in der Gruppenphase damit den dritten Tabellenplatz.

Dieser bedeutete, dass man am Sonntag gegen den TV Jahn Schneverdingen und TV Biberach um die Plätze 7-9 spielen musste. Und die Mädels verkrafteten den ersten Tag besser als gedacht. Wie so oft in der Vergangenheit gab es gegen die Heidschnucken aus Schneverdingen ein packendes Duell. Erst ein 8:11, dann ein 12:10 und im Entscheidungssatz ein 11:9 bedeuteten einen weiteren Sieg in der noch jungen DM-Statistik. „Das Glück stand auf unserer Seite“, so Trainerin Kathrin Bartsch. Und auch gegen den TV Biberach sah die TSV-Crew wie der Sieger aus, gewann man doch mit 12:10 den ersten Satz und führte im Zweiten mit 9:8. Doch leichte Fehler holten die Schwaben zurück ins Spiel und so verlor man den zweiten Satz noch mit 9:11. Ohne Chance war man beim 5:11 im dritten Satz. So beendete man die erste Meisterschaft zwar mit einer Niederlage, doch trotzdem war jeder stolz auf das Erreichte.

Wie immer, wenn der TSV Essel bei Deutschen Meisterschaften spielt. Viele Fans begleiten das Team.

„Es war ein tolles Wochenende und wir fahren mit ganz vielen Erfahrungen nach Hause. Die Mädchen haben es genossen, so eine Meisterschaft mit Übernachtung, Einlauf, Siegerehrung zu spielen. Wir hatten eine Menge Spaß und haben uns riesig gefreut, dass uns so viele Eltern und Fans unterstützt haben. Dafür bedanken wir uns ausdrücklich!! Jetzt geht es in die wohlverdiente Trainingspause, um dann Ende September den Angriff auf die Hallensaison zu wagen“, so Trainerin Kathrin Bartsch.

Besonderer Moment bei der Siegerehrung. Die Bundesligisten stehen Spalier für die „Kleinsten“.
Die erfolgreiche weibliche U12-Mannschaft von links nach rechts: Sophie Seba, Mara Bartsch, Lina Schomaker, Valea Meyn, Alina Wohlgemuth, Kimberly Wulff, Amelie Tamm, Lucy Güldenhaupt und Sarah Bardenhagen.

Weibliche U12: 4. Platz bei der Landesmeisterschaft

Mit einem tollen 4. Platz kehrten die Mädchen der weiblichen U12 von der Niedersachsenmeisterschaft aus Bardowick zurück und verpassten damit nur ganz knapp einen Medaillenplatz. Dieser wäre bei etwas mehr Spielglück machbar gewesen, doch leider verloren die Schützlinge von Trainerin Kathrin Bartsch sowohl das Halbfinale als auch das Spiel um Platz 3 denkbar knapp. Viel wichtiger ist aber, dass die Mannschaft mit diesem 4. Platz die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften am 31.08/01.09.2019 erreicht hat.

Und die Meisterschaften begannen für die TSV-Girls furios. Gleich im ersten Spiel konnte man dem amtierenden Deutschen Vizemeister Ahlhorner SV einen Satz abnehmen. Mit 12:10 und 5:11 ging dieses Spiel unentschieden aus und die Tür für das Erreichen der Endrunde wurde damit weit aufgestoßen. Was noch fehlte, war ein Satzgewinn gegen den TV Huntlosen. Doch der Start der TSV-Crew misslang komplett. Schnell lag man mit 1:4, 2:5 und 3:7 zurück, ehe eine Auszeit auf TSV-Seite die nötige Ruhe wieder zurückbrachte. Punkt um Punkt verkürzte man und ging beim Stande von 8:8 erstmals in Führung. Mit einem wahren Kraftakt gewann man mit 11:8 und sicherte sich damit vorzeitig das Weiterkommen. Keine Probleme hatte man im zweiten Satz, den man mit 11:3 gewann. Mit 3:1 Punkten belegte man auf Grund des schlechteren Ballverhältnisse den zweiten Vorrundenplatz und musste dadurch im Halbfinale gegen den TV Jahn Schneverdingen spielen.

Und dieses Spiel versprach Spannung pur. Immer wieder und wieder wechselte die Führung und erst beim Stande von 10:8 konnten die TSV-Girls eine 2-Punkteführung herausspielen. Doch leider verstand man es nicht diese beiden Satzbälle zu verwerten und auch beim Stand von 12:11 und 13:12 blieb man erfolglos. Und wie es im Sport dann halt so ist, wenn man die eigenen Chancen nicht nutzt, schlägt der Gegner eiskalt zu. Unglücklich verlor man den Satz mit 14:15 und stand damit unter Zugzwang. Und diesen Druck hielt der TSV Essel zu Beginn des zweiten Satzes nicht Stand. Schnell lag man mit 1:5 und 3:8 zurück und sah beim Stande von 5:10 wie der sichere Verlierer aus. Doch wenn die Mädels eins können, dann niemals aufgeben und bedingungslos fighten. Mit dem Mute der Verzweiflung spielten die Geestländerinnen noch einmal groß auf und verkürzten auf 9:10. Doch auch diesmal sollte das Glück nicht auf Seiten der Esslerinnen sein und so verwandelten die Heidschnucken aus Schneverdingen ihren fünften Matchball zum 2:0 Sieg. Auch wenn die TSV-Crew mit gesenkten Köpfen das Spiel verließ, konnte man mit der spielerischen Leistung mehr als zufrieden sein.

Aufbauarbeit war danach für das Trainer-Duo Kathrin und Marco Bartsch angesagt und dieses gelang den Beiden perfekt. Denn im Spiel um Platz 3 gegen den TV Brettorf sah man wieder ein hochmotiviertes TSV-Team. Bei hochsommerlichen Temperaturen schenkten sich beide Mannschaften absolut nichts und so entwickelte sich der zweite Thriller des Spieltages. Kurios dabei der Spielverlauf. Zuerst ein 1:4 Rückstand, dann eine 8:6 Führung, ehe man wieder auf 9:9 ausglich, um dann mit 9:11 zu verlieren. Und auch im zweiten Satz verstanden es beide Teams für Spannung pur zu sorgen. Brettorf führte schnell mit 3:0, verlor diese Führung aber beim Stand von 5:5 und so hatte der TSV Essel beim Spielstand von 10:6 4 Satzbälle. Doch wie schon im Halbfinale gelang es nicht, einen davon zu verwandeln. Und so musste man beim 10:11, 11:12, 12:13 gleich 3 Matchbälle abwehren, um beim Stande von 14:14 in den Genuss der Angabe zu kommen. „Volles Risiko“ ,entschied Trainer Marco Bartsch, doch leider streifte der Ball die Leine und der Medaillentraum war damit geplatzt.

Und auch wenn die Enttäuschung bei der Siegerehrung riesig erschien, die Mädels können stolz auf das Erreichte und die DM-Qualifikation sein. Voller Stolz auf ihre Truppe bilanzierten die Trainer Kathrin und Marco Bartsch die LM: „Es ist immer blöd, vor allen Dingen im Kinderalter, wenn man so knapp an einer Medaille vorbeischrammt. Wir können den Mädels aber überhaupt keinen Vorwurf machen, eher im Gegenteil, gratulieren zu einer fantastischen Leistung. Oftmals fehlte uns das nötige Spielglück und wenn man die ganze Anzahl an Satzbällen nicht verwertet, dann profitiert meistens der Gegner davon. Ärgerlich natürlich, dass man durch eine Fehlangabe beim Stande von 14:14 verliert, doch wir wollten volles Risiko gehen und deshalb war es unsere Entscheidung, diese Angabe so zu schlagen. Wir fahren trotzdem erhobenen Hauptes nach Hause, werden weiter Gas beim Training geben, um auch bei der DM angriffslustig ohne Ende zu sein“.

Folgende Spieler spielten bei den Landesmeisterschaften: Mara Bartsch, Lina Schomaker, Lucy Güldenhaupt, Valea Meyn, Sarah Bardenhagen, Sophie Seba, Kimberly Wulff, Alina Wohlgemuth und Amelie Tamm