Männer 35 verpasst DM-Qualifikation

Die Männer 35 hat am 24.August bei der NDM in Oldendorf/Celle die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft in Hamburg klar verpasst. Am Ende des Tages reichte es nur zu einem enttäuschenden 4. Platz. Den ganzen Tag über kam die Mannschaft nicht an ihre normale Form heran. Es haperte am Rückschlag, Zuspiel und bei der Annahme und man kann zu Recht sagen das in dieser Form eine DM-Teilnahme auch nicht verdient gewesen wäre.

In der Vorrunde ging es eigentlich noch ganz vielversprechend los. Gegen unseren Gegner aus der Landeshauptstadt vom TK Hannover hatte man den ganzen ersten Satz über die Möglichkeit den Satz frühzeitig zu gewinnen. Aber durch diverse Fehler hat man den Gegner immer im Spiel gehalten und zum Schluss den Satz recht unglücklich 12:14 verloren. Im zweiten Satz das gleiche Bild. Ein Satz lange auf Augenhöhe, dieses Mal aber mit besserem Ausgang für den TSV. Der Satz konnte knapp mit 14:12 gewonnen werden. Da es in den Vorrunden von Meisterschaften keine dritten Sätze gibt endete das Spiel mit 1:1 Sätzen.

Im zweiten Vorrunden Spiel ging es gegen unsere Freunde vom TUS Hilchenbach. Dieses Spiel musste man gewinnen, um die Gruppenphase zu überstehen. Man gewann das Spiel zwar mit 11:8 und 11:3, aber schon in diesem Spiel machte man viel zu viel leichte Fehler. Jetzt musste man hoffen das der TK Hannover mit weniger Bällen gegen Hilchenbach gewinnt, damit wir noch Gruppensieger werden. Diesen Gefallen tat uns Hannover allerdings nicht. Am Ende fehlte uns 1 Ball und somit wurden wir Gruppenzweiter.

Somit mussten wir in die Qualifikationsspiele fürs Halbfinale. Mittlerweile zeigte das Thermometer um die 30.Grad an. Gegner im Viertelfinale war der TUS Vormwald. Gegen diesen Gegner taten wir uns schon in der Halle sehr schwer. Und so wurde es auch das erwartet schwere Spiel. Es ging hin und her. Beide Mannschaften machten sehr viele Fehler so dass keine Mannschaft entscheidend wegziehen konnte. Am Ende des Spiels hatten wir das Quäntchen mehr Glück. Wir gewannen das Spiel mit 2:1 Sätzen (9:11, 13:11, 11.8)

Nun ging es im Halbfinale gegen unsere Freunde vom MTV Diepenau. Der Sieger würde sich für die DM qualifizieren. Aber schon zu beginn an sah man das das Spiel gegen Vormwald zu viele Körner gekostet hat. Diverse Fehler bei uns machte einem starken MTV das Spiel leicht und wir verloren das Spiel recht schnell und deutlich mit 0:2 Sätzen (5:11, 6:11). Somit war klar das die DM in diesem Jahr ohne uns stattfinden wird. Wir gratulieren dem MTV Diepenau und dem TK Hannover zur Qualifikation für die DM in Hamburg.

Abschließend kann man sagen, dass wir mit der Form der NDM auf der DM keine großen Chancen gehabt hätten. Nun heißt es für die Hallensaison die Kräfte sammeln und mit neuem Trainingseifer in der Halle angreifen. Erste Möglichkeit haben wir hierzu am 12.10.19 wo wir den 2.Herren Kreispokal in der Sporthalle in Kutenholz ausrichten.

Männliche U10 überzeugt bei Bezirksmeisterschaften

Mit beiden Teams im Halbfinale

U10-Team 1: Das Ziel war mit der Teilnahme für die Niedersachsenmeisterschaft von Anfang an klar abgesteckt und die Jungs von Trainer Marco Bartsch ließen von Beginn an keine Zweifel an dieser Zielsetzung aufkommen. Mit jeweils 2:0 Sätzen bezwang man in der Vorrunde den SV Armstorf, TV Jahn Walsrode 1 sowie den TSV Bardowick. Mit 6:0 Punkten errang man nach der Vorrunde den ersten Tabellenplatz und stand damit im Halbfinale. Gegner sollte die Zweitmannschaft vom eigenen Verein sein, aber auch hier lief der TSV-Express auf Hochtouren. Schnell endete der erste Satz mit 11:5 für den TSV Essel 1, und es sah alles nach einem schnellen Finaleinzug aus. Doch die zweite Mannschaft hatte jetzt förmlich ihren Spaß, die Erstgarnitur so mächtig zu ärgern und so kam man beim Stande von 0:5 erstmals bei dieser Bezirksmeisterschaft in Bedrängnis. Doch die TSV-Jungs berappelten sich wieder und verkürzten den Rückstand Punkt für Punkt, ehe man zum Schluss doch noch mit 11:7 gewann. Gegner im Finale war erwartungsgemäß der spielstarke MTV Oldendorf/Celle. Noch am Vortag trainierten die Jungs zusammen auf dem Bezirkslehrgang, keine 16 Stunden später sah man sich als Konkurrenten auf dem Spielfeld wieder. Und wie im Vorwege zu erwarten war, entwickelte sich eine rasante Partie auf Augenhöhe. Erst ein 11:7 für Essel, ehe man den zweiten Satz mit 8:11 verlor. Der dritte Satz musste also die Entscheidung bringen und von Beginn an lag man mit 2-3 Punkten zurück. Beim Stande von 6:9 sah man wie der sichere Verlierer aus, doch mit einem letzten Kraftakt konnte man beim Stande von 9:9 ausgleichen, um letztendlich mit 11:9 Punkten zu gewinnen. Die Freude war im TSV-Lager riesengroß, denn zum ersten Male konnte man sich den Titel des Bezirksmeisters in der männlichen U10 sichern und qualifizierte sich damit für die Landesmeisterschaft in Empelde/Hannover. Trainer Marco Bartsch zeigte sich nach dem Finale von seinen Jungs begeistert: Meine Jungs haben das heute hervorragend gelöst und richtig guten Faustball gespielt. Das Endspiel hatte für eine U10-Meisterschaft ein unfassbar hohes Niveau zwischen zwei absolut gleichstarken Teams. Könnte man die Goldmedaille teilen, hätte der MTV Oldendorf/Celle die eine Hälfte der Medaille verdient gehabt. Wenn man so ein Endspiel gewinnen will, muss auch das nötige Glück vorhanden sein, dieses hatten wir heute auf unserer Seite. Wir freuen uns sehr darüber, wissen aber gleichzeitig, dass die Karten bei der LM in zwei Wochen neu gemischt werden. Darauf bereiten wir uns jetzt sehr gut vor und wollen auch dort versuchen, um die Medaillenränge mitzuspielen.“

Folgende Spieler spielten: hinten: Bennet Jahr, Tim Schomaker, Paul Nitt,  vorne:  Mika Bartsch, und Hennes Pape

U10-Team 2: Schon die Qualifikation durfte als kleine Überraschung gewertet werden, dementsprechend fuhr man ohne große Erwartungen zu den Bezirksmeisterschaften. Doch die Jungs, verstärkt mit Mara-Sophie Bartsch, eröffneten die Spiele gleich mit einem Paukenschlag. Gegen den MTV Wangersen gewann man mit 11:8 und 11:9 und stieß dadurch das Tor für das Halbfinale sehr weit auf. Unwichtig war anschließend die 0:2 Niederlage gegen den MTV Oldendorf/Celle. Im letzten Gruppenspiel gegen den TV Jahn Walsrode 2 musste man 1 Satz gewinnen, um in das Halbfinale einzuziehen. Und dieses gelang der Truppe von Trainerin Kathrin Bartsch mit einem 11:8 Satzsieg. Zwar verlor man anschließend den zweiten Satz, doch die 3:3 Punkte reichten für das Halbfinale. Gegen die Erstvertretung hatte man bis auf die Anfangsminuten im zweiten Satz zwar keine Chance, doch der Gewinn einer Medaille lag im Spiel um Platz 3 gegen den TSV Bardowick noch im Rahmen der Möglichkeiten. Denkbar knapp gewann man den ersten Satz mit 15:14 und hatte im zweiten Satz bei 9:8 die große Möglichkeit sich Matchbälle zu erarbeiten, leider ließ man die Chance ungenutzt. Mit 9:11 verlor man den Satz und musste auch im Endscheidungssatz immer einem Rückstand hinterherlaufen. Zwar kämpfte und rackerte man, verhindern konnte man die 8:11 Niederlage dann aber nicht mehr. Trotz einiger trauriger Gesichter war man bei der anschließenden Siegerehrung trotzdem ganz stolz, soweit gekommen zu sein. Trainerin Kathrin Bartsch war deswegen auch hochzufrieden mit ihrer Truppe: „Das hätten wir vor der Saison und vor diesen Meisterschaften nicht erwartet, dass wir in das Halbfinale einziehen. Darauf können die Jungs sehr stolz sein. Mit etwas mehr Glück hätten wir durchaus den 3. Tabellenplatz erreichen können, leider fehlte dazu im entscheidenden Moment die notwendige Entschlossenheit. Trotzdem fahren wir mehr als zufrieden nach Hause.“ Folgende Spieler spielten: Finn Dede, Flyn Brunkhorst, Lukas-Alexander Sievers, Mathis Tietjen und Mara Bartsch.

Spannendes Finale in der Frauen Bundesliga

„Bericht/Foto vom Stader Tageblatt am 30.06.2019, Verfasser/Autor: Wolfgang Bartsch“

LANDKREIS. Die Frauen des MTV Wangersen sind vorzeitig Meister in der 2. Faustball-Bundesliga Ost geworden. Am vorletzten Spieltag im schleswig-holsteinischen Schülp holte der MTV erneut zwei Siege. Verfolger Essel patzte gegen Düdenbüttel I.

Somit ist Wangersen der Titel nicht mehr zu nehmen. Dennoch steht Essel immer noch auf Platz zwei, hat gegenüber Düdenbüttel I noch einen Zwei-Punkte-Vorsprung. Zwei Siege gab es auch für den MTV Hammah.

Immer noch Zweiter ist der TSV Essel, der im Spitzenspiel des Tages ein 1:3 gegen Düdenbüttel I einstecken musste. Das Match hielt das, was allseits erwartet wurde. Die Kreiskonkurrenten begegneten sich immer auf Augenhöhe. Zuerst ein 12:10 für den SVD, während Essel durch ein 13:11 ausgleichen konnte. Das Topspiel verlief permanent auf Messers Schneide, ehe sich Düdenbüttel knapp mit 12:10 und 11:8 durchsetzen konnte – und 3:1-Sieger war. „Gegenüber den letzten Spielen konnten wir uns erheblich steigern“, meinte SVD-Abwehrspielerin Franziska Eckhoff. Der SVD legte noch mit einem 3:0-Sieg über Kellinghusen II nach. Jetzt hat Düdenbüttel I wieder Chancen auf Platz zwei. Diesen hat Essel mit einem 3:1 über Kellinghusen an diesem Spieltag zunächst verteidigt. Bei Essel verdiente sich Nachwuchstalent Mieke Heuckeroth mit ihrem Service ein großes Lob.

Nächte Spiele: So., 7. Juli, 11 Uhr in Hammah: mit Wangersen, Kellinghusen II, Hammah; in Berlin mit VfK 01, Essel, Düdenbüttel II; in Schülp mit Düdenbüttel I, Bardowick, Schülp.

Essels Damen auf dem Weg zur Vizemeisterschaft

„Bericht/Foto vom Stader Tageblatt am 24.06.2019, Verfasser/Autor: Wolfgang Bartsch“

TSV Essel bleibt einziger Verfolger in der 2. Bundesliga, der sich in zwei Partien schadlos hielt.

Tabellenzweiter bleibt der TSV Essel. Auf eigener Anlage fertigte der TSV zunächst den MTV Hammah mit 3:0 (11:4, 11:6, 11:9) ab. „Die Mannschaft hat mich total überzeugt“, sagte Essels Betreuer Thomas Steffens. Dem TSV spielte in die Karten, dass MTV-Nationalspielerin Jana Rapp verletzungsbedingt nicht eingesetzt werden konnte.

Aufstiegsaspirant Schülp musste danach gegen Essel eine weitere Schlappe hinnehmen. Die Gastgeberinnen waren zu stark und setzten sich mit 11:8, 11:9 und 11:7 durch.

Nächste Spiele

30. Juni, in Düdenbüttel: mit Düdenbüttel I, Kellinghusen II und Essel;

Weibliche U12: 4. Platz bei der Landesmeisterschaft

Mit einem tollen 4. Platz kehrten die Mädchen der weiblichen U12 von der Niedersachsenmeisterschaft aus Bardowick zurück und verpassten damit nur ganz knapp einen Medaillenplatz. Dieser wäre bei etwas mehr Spielglück machbar gewesen, doch leider verloren die Schützlinge von Trainerin Kathrin Bartsch sowohl das Halbfinale als auch das Spiel um Platz 3 denkbar knapp. Viel wichtiger ist aber, dass die Mannschaft mit diesem 4. Platz die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften am 31.08/01.09.2019 erreicht hat.

Und die Meisterschaften begannen für die TSV-Girls furios. Gleich im ersten Spiel konnte man dem amtierenden Deutschen Vizemeister Ahlhorner SV einen Satz abnehmen. Mit 12:10 und 5:11 ging dieses Spiel unentschieden aus und die Tür für das Erreichen der Endrunde wurde damit weit aufgestoßen. Was noch fehlte, war ein Satzgewinn gegen den TV Huntlosen. Doch der Start der TSV-Crew misslang komplett. Schnell lag man mit 1:4, 2:5 und 3:7 zurück, ehe eine Auszeit auf TSV-Seite die nötige Ruhe wieder zurückbrachte. Punkt um Punkt verkürzte man und ging beim Stande von 8:8 erstmals in Führung. Mit einem wahren Kraftakt gewann man mit 11:8 und sicherte sich damit vorzeitig das Weiterkommen. Keine Probleme hatte man im zweiten Satz, den man mit 11:3 gewann. Mit 3:1 Punkten belegte man auf Grund des schlechteren Ballverhältnisse den zweiten Vorrundenplatz und musste dadurch im Halbfinale gegen den TV Jahn Schneverdingen spielen.

Und dieses Spiel versprach Spannung pur. Immer wieder und wieder wechselte die Führung und erst beim Stande von 10:8 konnten die TSV-Girls eine 2-Punkteführung herausspielen. Doch leider verstand man es nicht diese beiden Satzbälle zu verwerten und auch beim Stand von 12:11 und 13:12 blieb man erfolglos. Und wie es im Sport dann halt so ist, wenn man die eigenen Chancen nicht nutzt, schlägt der Gegner eiskalt zu. Unglücklich verlor man den Satz mit 14:15 und stand damit unter Zugzwang. Und diesen Druck hielt der TSV Essel zu Beginn des zweiten Satzes nicht Stand. Schnell lag man mit 1:5 und 3:8 zurück und sah beim Stande von 5:10 wie der sichere Verlierer aus. Doch wenn die Mädels eins können, dann niemals aufgeben und bedingungslos fighten. Mit dem Mute der Verzweiflung spielten die Geestländerinnen noch einmal groß auf und verkürzten auf 9:10. Doch auch diesmal sollte das Glück nicht auf Seiten der Esslerinnen sein und so verwandelten die Heidschnucken aus Schneverdingen ihren fünften Matchball zum 2:0 Sieg. Auch wenn die TSV-Crew mit gesenkten Köpfen das Spiel verließ, konnte man mit der spielerischen Leistung mehr als zufrieden sein.

Aufbauarbeit war danach für das Trainer-Duo Kathrin und Marco Bartsch angesagt und dieses gelang den Beiden perfekt. Denn im Spiel um Platz 3 gegen den TV Brettorf sah man wieder ein hochmotiviertes TSV-Team. Bei hochsommerlichen Temperaturen schenkten sich beide Mannschaften absolut nichts und so entwickelte sich der zweite Thriller des Spieltages. Kurios dabei der Spielverlauf. Zuerst ein 1:4 Rückstand, dann eine 8:6 Führung, ehe man wieder auf 9:9 ausglich, um dann mit 9:11 zu verlieren. Und auch im zweiten Satz verstanden es beide Teams für Spannung pur zu sorgen. Brettorf führte schnell mit 3:0, verlor diese Führung aber beim Stand von 5:5 und so hatte der TSV Essel beim Spielstand von 10:6 4 Satzbälle. Doch wie schon im Halbfinale gelang es nicht, einen davon zu verwandeln. Und so musste man beim 10:11, 11:12, 12:13 gleich 3 Matchbälle abwehren, um beim Stande von 14:14 in den Genuss der Angabe zu kommen. „Volles Risiko“ ,entschied Trainer Marco Bartsch, doch leider streifte der Ball die Leine und der Medaillentraum war damit geplatzt.

Und auch wenn die Enttäuschung bei der Siegerehrung riesig erschien, die Mädels können stolz auf das Erreichte und die DM-Qualifikation sein. Voller Stolz auf ihre Truppe bilanzierten die Trainer Kathrin und Marco Bartsch die LM: „Es ist immer blöd, vor allen Dingen im Kinderalter, wenn man so knapp an einer Medaille vorbeischrammt. Wir können den Mädels aber überhaupt keinen Vorwurf machen, eher im Gegenteil, gratulieren zu einer fantastischen Leistung. Oftmals fehlte uns das nötige Spielglück und wenn man die ganze Anzahl an Satzbällen nicht verwertet, dann profitiert meistens der Gegner davon. Ärgerlich natürlich, dass man durch eine Fehlangabe beim Stande von 14:14 verliert, doch wir wollten volles Risiko gehen und deshalb war es unsere Entscheidung, diese Angabe so zu schlagen. Wir fahren trotzdem erhobenen Hauptes nach Hause, werden weiter Gas beim Training geben, um auch bei der DM angriffslustig ohne Ende zu sein“.

Folgende Spieler spielten bei den Landesmeisterschaften: Mara Bartsch, Lina Schomaker, Lucy Güldenhaupt, Valea Meyn, Sarah Bardenhagen, Sophie Seba, Kimberly Wulff, Alina Wohlgemuth und Amelie Tamm