Historischer Sieg der 1. Damenmannschaft

Am Ende des Krimis stand ein hart erkämpfter 3:2 Sieg über den Kreisnachbarn vom SV Düdenbüttel. Und die Freude darüber war den Esseler Damen wirklich anzusehen. Erschöpft aber glücklich, denn sie hatten etwas Historisches geschafft: der erste Sieg einer Damenmannschaft des TSV Essel in der Hallenbundesliga!!!

Die Zuschauer hatten ein spannendes und gutklassiges Kreisderby gesehen. Essel war zuvor im Verletzungspech, denn Svenja Donner hatte sich am ersten Spieltag eine Bänderdehnung im Sprunggelenk zugezogen und musste pausieren. Hanna Steffens sprang für sie, ein halbes Jahr nach ihrer eigenen Verletzung spielte sie erstmals wieder im Team der 1. Damenmannschaft des TSV.

Ansonsten wurde das Team von Trainer Michael Heuckeroth nochmals verjüngt. Und gestern standen insgesamt drei Jugendspielerinnen mit Mieke Heuckeroth, Mette Wohlers und Julia Schomaker auf dem Feld. Die Harmonie im Team ist groß, das spürten auch die Zuschauer, die ihr Team gerade nach dem Düdenbütteler Satzausgleich zum 2:2 noch mal richtig anfeuerten. Mit Erfolg: den entscheidenden 5. Satz gewannen die Mädels um Kapitänin Seike Dieckmann souverän mit 11:6.

Freuten sich über den ersten Sieg in der Hallenbundesliga: Svenja Donner, Mieke Heuckeroth, Nele Wölpern, Hanna Steffens (oben), Lena Müller, Mette Wohlers, Julia Schomaker und Seike Dieckmann (unten);

In der zweiten Partie gegen den übermächtigen TV Brettorf wurde Hanna Steffens „geschont“, für sie kam Julia Schomaker zum Einsatz. Nun war aber Mieke Heuckeroth vorn im Angriff auf sich allein gestellt. Somit war der TV Brettorf an diesem Tag noch ein Nummer zu groß für uns. Die Partie ging mit 3:0 an den TV Brettorf. Trotzdem waren die zahlreichen Fans und Zuschauer sehr zufrieden mit den gezeigten Leistungen ihrer Mädels. Und wir freuen uns schon auf den nächsten Heimspieltag in Kutenholz am 05.12.2021 um 11.00 Uhr.

TSV Essel überzeugt bei den Deutschen Meisterschaften

Innerhalb von 7 Tagen feierte der TSV Essel im September zwei überragende Erfolge bei den Deutschen Meisterschaften. Der Startschuss zu einer erfolgreichen Woche fiel in Essel, wo der TSV erstmals seit knapp 30 Jahren wieder eine Deutsche Meisterschaft auf dem eigenen Vereinsgelände ausrichtete. Neben einer perfekten Organisation unter Corona-Bedingungen überzeugte das weibliche U14-Team. Nach einem 3. Platz in der Vorrunde qualifizierte man sich für das Viertelfinale, wo man knapp mit 1:2 Sätzen gegen den MTV Wangersen ausschied. Überzeugend dann der Abschluss im Spiel um Platz 5, wo man gegen die TG Biberach souverän mit 2:0 Sätzen siegte. Die Freude über diesen überraschenden Erfolg war bei Mara Bartsch, Lina Schomaker, Sophie Seba, Valea Meyn, Sarah Bardenhagen, Lucy Güldenhaupt, Amelie Tamm und dem Trainer-Duo Kathrin und Marco Bartsch mehr als groß.

Freuten sich über den 5. Platz auf der Heim-DM in Essel: die weibliche Jugend 14 des TSV Essel mit ihren Trainern.

Doch Zeit zum Ausruhen blieb nicht, denn nur 5 Tage später machte sich die männliche U12 auf die Reise nach Leipzig zu ihrer ersten Deutschen Meisterschaft. Schon die Qualifikation war eine Sensation, gehört man in dieser Spielklasse doch zum Anfangsjahrgang. Doch die TSV-Boys knüpften an die vorher gezeigten Leistungen nahtlos an. Mit 4:4 Punkten sicherte man sich Rang 3 in der Vorrunde und spielte im Viertelfinale gegen den TV Unterhaugstedt (Bayern).  Dieses Spiel verlor man mit einer famosen Leistung knapp mit 10:12 und 10:12 und musste sich mit dem Spiel um Platz 5 zufrieden geben, wo man gegen den TSV Lola (Schleswig-Holstein) überzeugend gewinnen konnte. Tim Schomaker, Hennes Pape, Bennet Jahr, Paul Nitt, Mika Bartsch, Finn Dede, Mathis Tietjen, Lucas-Alexander Sievers, Flyn Brunkhorst sowie Marco und Kathrin Bartsch konnten sich über diesen tollen Erfolg sichtlich freuen.

Bei der ersten DM-Teilnahme erreichten die Jungs der M12 gleich einen hervorragenden 5. Platz in Leipzig.

Wenn man bedenkt, dass beide Mannschaften bei diesen Meisterschaften zum jüngeren Jahrgang zählten, kann für die nächste Feldsaison einiges erwartet werden.   

Marco Bartsch

2. Damen schafft Sensation

Das haben sie sich verdient. Die Damen der 2. und 3. Mannschaft haben sich nach der Punktrunde zusammengetan und auf der Landesmeisterschaft einen starken 3. Platz erspielt. Und nun haben sie auch noch die Sensation geschafft und sind in die 2. Bundesliga aufgestiegen!!!

Denn durch den Verzicht des MTV Wangersen 2 als Zweitplatzierter der Landesmeisterschaft sind wir gemeinsam mit dem Landesmeister dem MTSV Selsingen tatsächlich noch in die 2. Bundesliga Ost der Damen aufgestiegen. Das ist der Lohn für eine wirklich gute Trainingsarbeit und auch für den guten Zusammenhalt zwischen den Mannschaften der 2. und 3. und auch der vierten Damenmannschaft, die im Laufe der Saison immer mehr gesteigert haben.

Großen Anteil daran hat sicherlich auch Trainer Markus Hausschild, der für Spaß und Abwechslung im Training gesorgt und die Mädels zu einer eingeschworenen Gemeinschaft geformt hat. Herzlichen Glückwunsch Mädels. Nun können wir in unserem Jubliäumsjahr 2022 mit zwei Mannschaften in der 2. Bundesliga der Damen starten. Was für ein Erfolg!!!

2. Damen fährt zu den Aufstiegsspielen

Nach dem recht spontanen Start in die Sommer Saison 2021 starteten wir mit zwei gleichstarken Mannschaften, die zuvor ausgelost wurden, in der Bezirksoberliga Lüneburg. Letztendlich wurde der 3. und 4. Platz erreicht und die zweite Mannschaft schrammte wegen einem verlorenen Satz knapp am 2. Platz vorbei.

TSV Essel 2: Beke Wohlers, Ann- Christin Wölbern, Sophia Jochim, Amelie Draack, Lotte Schomacker (von links)

Am 1.08. fuhren wir mit 8 Spielerinnen (beide Mannschaften wurden „zusammengewürfelt“) zur Landesmeisterschaft nach Wangersen. Auch dort erreichte man einen soliden 3. Platz. Zuerst legte man einen glatten Fehlstart hin, denn im ersten Spiel gegen den Rivalen aus Selsingen verloren wir klar mit 11:6 und 11:5. Nach einer deutlichen Ansage von unserem Trainer Marcus Hauschild rissen wir uns zusammen und wollten es im Verlauf des Turniers besser machen. Die Wetterbedingungen erschwerten die Lage erheblich: Regen und starker Wind…aber damit hatten ja nicht nur wir zu kämpfen. Das zweite Spiel gegen den MTV Diepenau ging nach drei stark umkämpften Sätzen (6:11, 11:6, 7:11) zu unseren Gunsten aus. Das dritte Spiel gegen die „Nachbarn“ aus Wangersen war ähnlich spannend. Nach drei Sätzen entschieden die Mädels das Spiel leider für sich und wir mussten uns geschlagen geben. Beim letzten Spiel ging es dann wirklich um die „Wurst“. Alle Mannschaften außer die Mädels aus Selsingen, die alles gewonnen haben, konnten ein Spiel gewinnen. Wenn wir also noch aufs Treppchen kommen wollen, müssen wir das Spiel gegen den TK Hannover gewinnen. Gesagt, getan. Das nächste Dreisatz Spiel konnten wir für uns entscheiden (14:12, 7:11, 6:11). Am Ende hat es für ein Treppchen Platz gereicht und wir sind stolz darauf eine Medaille mit nach Hause genommen zu haben.

Die Saison ist aber noch nicht vorbei. Nach mehreren Besprechungen entschlossen wir uns dazu an den Aufstiegsspielen zur 2. Bundesliga Ost teilzunehmen, die am 2. und 3. Oktober stattfinden sollen. Wir freuen uns auf die Herausforderung auf die wir uns seit ein paar Wochen gezielt vorbereiten. Das Ziel ist natürlich einerseits der Aufstieg, aber auf der anderen Seite hoffen wir viele Erfahrungen im Faustball zu sammeln und weiterhin Spaß am Spiel zu haben.

TSV Essel 3: Anna Dammann, Amira Steinhagen, Lea- Marie Dammann, Kathleen Schomacker, Lisa Tietjens, Larissa Glüsing, Mareile Gerken, Julia Schomacker (von links)

Männliche U12: Leipzig, WIR KOMMEN!!!!

Mit einem echten Paukenschlag endeten am vergangenen Samstag die Norddeutschen Meisterschaften der männlichen U12 in Oldendorf/Celle. Die Mannschaft von Trainer Marco Bartsch errang in der Endabrechnung den 3. Platz und qualifizierte sich erstmals für eine Deutsche Meisterschaft.

Es war exakt 17.04 Uhr Ortszeit als der Jubel bei den Spielern und Fans vom TSV Essel keine Grenze mehr kannte. Denn mit einer kurz geschlagenen Angabe wurde der letzte entscheidende Punkt im Spiel um Platz 3 ergattert und der 2:0 Sieg gegen den ruhmreichen TSV Hagen 1860 perfekt gemacht. Und mit diesem Triumph qualifizierte sich die so junge Mannschaft (2 Stammspieler gehören immer noch in die männliche U10) zum ersten Male in ihrer noch jungen Laufbahn für eine Deutsche Meisterschaft.

Doch der Weg dorthin war steinig und schwer. Das Teilnehmerfeld war mehr als ausgeglichen, jedes einzelne Team glänzte durch Ballsicherheit. Das Auftaktspiel gegen den TV Brettorf verloren die Geestländer knapp, aber verdient, mit 9:11 und 11:13 Punkten und stand damit schon vor dem zweiten Gruppenspiel gegen den Hammer SC unter Druck. Doch dass die Jungs trotz ihres Alters auch mit solchen Situationen umgehen können, zeigten sie eindrucksvoll. Klar mit 2:0 Sätzen gewann man die Partie und brauchte im letzten Gruppenspiel noch einen Satz, um das endgültige Weiterkommen zu sichern. Und die Chance ließ sich die Mannschaft um Schlagmann Tim Schomaker nicht nehmen. Gleich Satz 1 gewann man mit 11:8 Punkten und war damit schon Gruppenzweiter. Trainer Marco Bartsch beförderte für den zweiten Satz  mit Mathis Tietjen, Finn Dede, und Lucas-Alexander Sievers gleich 3 frische Kräfte aufs Spielfeld. Und diese drei neuen Spieler kämpften mit Mittelmann Hennes Pape und Schlagmann Paul Nitt bis zum Umfallen und verloren nur knapp mit 9:11 Punkten. Auf Grund dieser tollen Leistung war der zweite Gruppenplatz gesichert und ein Mitkonkurrent mit dem TuS Wickrath aus dem Turnier geflogen.

Im Viertelfinale musste man dann gegen den niedersächsischen Mitstreiter aus Diepenau spielen. Auf Grund der Ergebnisse von der Landesmeisterschaft und den bisher gezeigten Leistungen waren die TSV-Jung zum ersten Male in der Favoritenrolle. Und damit kamen die Jungs überhaupt nicht zu recht. Schnell lag man mit 1:4 / 2:6 und 4:8 Punkten zurück, bekam überhaupt keinen Zugriff auf das Spiel. Erst eine Auszeit und die Umstellung auf das U-System brachte den Gegner aus dem Tritt. Die „Essler Kampfmaschinen“ holten Punkt um Punkt auf und gewannen den ersten Satz mit 12:10. Dadurch war die Moral der Diepenauer gebrochen und ohne große Probleme zog man mit einem 11:6 Sieg ins Halbfinale ein.

Jetzt hatte man also zwei Chancen, sich für die Deutschen Meisterschaften zu qualifizieren. Die erste war das Halbfinale gegen den Gastgeber aus Oldendorf/Celle. Doch hier musste man schnell anerkennen, dass der Gegner an diesem Tage eine Nummer zu groß war. Nach wenigen Minuten lag man schon mit 1:5 Punkten zurück, konnte zwar beim Stande von 10:10 in die Satzverlängerung gehen, doch irgendwie war der MTV in der Spielanlage einen Schritt druckvoller und konsequenter. So verlor man Satz 1 mit 10:12 und war in Satz 2 chancenlos.

Doch das große Spiel um Platz 3 wollte man sich nicht aus den Händen nehmen lassen. Gegner war der TSV Hagen 1860, der die gesamte Norddeutsche Meisterschaft durch eine sehr sichere Spielanlage glänzte. Doch von Beginn an zeigten die TSVer, dass man mit aller Macht nach Leipzig will. Die Abwehr stand mit Bennet Jahr und Paul Nitt bombensicher, das Zuspiel wurde überragend von Hennes Papa/Finn Dede und Mika Bartsch vorgetragen und Tim Schomaker punktete somit immer wieder mit kurz geschlagenen Bällen. Über eine 6:0 Führung sicherte man sich den 1. Satz mit 11:5. Zwar gestaltete sich das Spiel im zweiten Satz etwas ausgeglichener, dennoch waren die Grün-Schwarzen immer einen Tick wacher und druckvoller. Beim Stande von 10:5 Punkten war es dann Mika Bartsch vorbehalten, mit einer kurz geschlagenen Angabe den 11:5 Sieg perfekt zu machen.

Der Jubel kannte beim Trainerteam, Spielern und Eltern keine Grenzen mehr. Die La-Ola-Welle schwappte durch die Fans ,und die Spieler genossen das Bad in der Menge, so sehr überwog die Freude über das Erreichte.

Trainer Marco Bartsch konnte sein Glück noch eine Stunde später nach der Siegerehrung nicht fassen: „Wir wussten schon, dass wir uns nicht abschlachten lassen würden, aber dass diese Meisterschaft so einen Ausgang nimmt, war nicht unbedingt zu erwarten. Meine Jungs waren sehr aufgeregt, denn sie hatten noch nie eine NDM gespielt. Umso schöner, wie sie die Aufgabe gemeistert haben. Auch wenn wir nicht immer den besten Faustball spielen, die Jungs kämpfen bedingungslos um jeden Ball. Dieses rechne ich der Truppe ganz hoch an. Das heute ist der Erfolg vom Teamspirit, wo jeder Einzelne sich hervorragend in die Gruppe eingebracht hat. Mein Dank gilt auch den Eltern, die uns phasenweise lautstark unterstützt haben und so dazu beigetragen haben, dass wir auch die brenzligen Situationen meistern konnten. Wir fahren ohne irgendwelche Ziele zur DM nach Leipzig. Wir freuen uns sehr, dass wir dabei sind und vollen die 3 Tage einfach nur genießen und den nächsten Schritt in unserer Entwicklung machen. Doch klar ist auch, dass wir auch dort mit unserer unbekümmerten, kämpferischen Spielweise überzeugen möchten“.

Folgende Spieler waren im Aufgebot: Tim Schomaker, Mika Bartsch, Bennet Jahr, Hennes Pape, Paul Nitt, Mathis Tietjen, Flyn Brunkhorst, Lucas-Alexander Sievers, Finn Dede.