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2 x Edelmetall bei der Niedersachsenmeisterschaft der U10

TSV-Nachwuchs belohnt sich für bärenstarke Saison

Als am vergangenen Samstag die Niedersachsenmeisterschaften der weiblichen und männlichen U10 in Kutenholz zu Ende waren, sah man im TSV-Lager nur glückliche Gesichter. 1 x Silber und 1x Bronze war die Medaillenausbeute bei den Landesmeisterschaften der Altersklasse U10. Ein Erfolg, mit dem vorher niemand im Verein gerechnet hatte. Wurde auf ein Medaillenplatz bei den Mädchen vielleicht noch spekuliert, gilt der Gewinn der Bronzemedaille bei den Jungs als eine kleine Sensation

Weibliche U10:
Als Bezirksmeister Lüneburg qualifizierten sich die Girls für die LM in Kutenholz und galten auf Grund des Titelgewinns zum engeren Favoritenkreis. Und diese Favoritenrolle nahmen die Mädchen gerne an und spazierten bis zum Finale durch das Turnier. Zuerst ein 11:2 und 11:5 gegen den Ahlhorner SV, dann ein 11:8 und 11:4 gegen den Kreisrivalen vom MTV Wangersen 1, sowie ein glatter 2:0 Sieg gegen den MTV Wangersen 2, bedeuteten den direkten Halbfinaleinzug als Gruppenerster. Das Ziel war damit erreicht, doch die TSV-Girls wollten jetzt auch die ersehnte Medaille ergattern und brannten im Halbfinale gegen die Heidschnucken aus Schneverdingen ein wahres Feuerwerk ab. Den ersten Satz gewann man mit 11:3 und auch im zweiten Satz führte man schon mit 10:2, ehe der TV Jahn noch einmal verkürzen konnte. Beim Stand von 10:6 war allerdings Stopp mit Aufholjagd und die TSV-Crew verwandelte ihren 4. Matchball. Die Freude über die Finalteilnahme war bei Mara Bartsch, Lina Schomaker, Valea Meyn, Sarah Bardenhagen und Alina Wohlgemuth riesengroß, doch natürlich wollte man jetzt auch zum großen Paukenschlag ausholen. Gegner war der ruhmreiche TV GH Brettorf, mit dem man sich schon in den letzten Monaten mehrmals behackte. Einem Unentschieden bei der LM auf dem Feld folgte eine knappe 22:24 Finalniederlage beim Turnier in Wangersen, ehe man sich mit einem 24:17 Sieg bei den Mini-Masters in Brettorf revanchierte. Spannung war also vorprogrammiert und beide Mannschaften hielten Wort und lieferten sich einen offenen Schlagabtausch. Essel führte schnell mit 3:0, doch der TV Brettorf konterte eiskalt. Aus einer Führung wurde ein 4:8 Rückstand, doch Aufgeben war für die Esslerinnen keine Option und so glichen sie beim Stande von 10:10 erstmal wieder aus. Beim 11:10 und 12:11 hatte man die ersten Satzbälle, leider konnte man keinen davon verwerten. Und wie es im Sport dann oftmals so ist, wenn man die eigenen Chancen nicht nutzt, gewinnt meistens der Gegner. Mit 13:15 verlor man den ersten Satz und damit anscheinend auch den Glauben, dieses Finale noch einmal drehen zu können. Brettorf, mit Selbstbewusstsein im Rücken, spielte jetzt seine ganze Klasse aus. Zwar hielt man noch bis zum 4:6 dagegen, doch zwei weitere Gutbälle der Randoldenburgerinnen raubten die letzte Hoffnung. Mit 7:11 verlor man den zweiten Satz und damit das Finale. Auch wenn am Anfang die Enttäuschung in den Gesichtern der Mädchen stand, spätestens bei der Siegerehrung überwog die Freude über den Gewinn der Silbermedaille nach einer atemberaubenden Saison. Trainerin Kathrin Bartsch zeigte sich mehr als glücklich nach der Siegerehrung: „Es ist schön, die Mädels jetzt wieder Lachen zu sehen, sie haben in den letzten 12 Monaten überragendes geleistet. Wenn man von 52 Pflichtspielen 49 gewinnt, 1 x Unentschieden spielt und nur 2x verliert, ist das eine atemberaubende Leistung. Dass uns die einzige Niederlage der Saison, wie auch schon in der letzten Feldsaison, ausgerechnet im Finale der Niedersachsenmeisterschaft unterläuft, ist zwar ärgerlich, aber überhaupt nicht tragisch. Wir haben nicht die Goldmedaille verloren, sondern Silber gewonnen. Mit etwas Glück hätte es mehr sein können, wenn wir einen der beiden Satzbälle im ersten Satz genutzt hätten. Unterm Strich geht der Titelgewinn aber verdient nach Brettorf, die in den entscheidenden Phasen einen kleinen Tick ballsicherer und abgeklärter wirkten. Und betrachtet man alles zusammen, bin ich mega stolz auf diese tolle Truppe und den Gewinn der Silbermedaille.

Es spielten: Mara Bartsch, Valea Meyn, Alina Wohlgemuth, Sarah Bardenhagen, Lina Schomaker Trainerin: Kathrin Bartsch, Betreuer: Marco Bartsch

Männliche U10:
Die Mädchen hatten also vorgelegt, was würden jetzt die Jungs machen? So lautete die Frage vor Beginn der Niedersachsenmeisterschaft am späten Nachmittag in Kutenholz. Doch von einer Medaille zu träumen, so vermessen wollte niemand sein, denn die TSV-Boys waren mit einem Altersdurchschnitt von 8,14 Jahren (!!!!) die mit Abstand jüngste Truppe im Teilnehmerfeld. Doch Angst hatte man nicht, schließlich wusste man um die eigenen Stärken. Das körperliche Defizit wollte man durch eine geschlossene und homogene Mannschaftsleistung kompensieren und dieses gelang der Truppe von Trainer Marco Bartsch hervorragend. Gleich im ersten Spiel gegen den TSV Bardowick zeigte die TSV-Crew eine erstaunliche Leistung. Von Nervosität und Aufregung war überhaupt nichts zu spüren und so gewann man mit 11:6 und 11:8 gegen die Domstädter. Im zweiten Spiel sollte der Topfavorit aus Brettorf der Gegner sein. Zwei haushohe Klatschen (9:32 und 11:31) holte man sich gegen diesen Gegner vor 4 Wochen bei den Mini-Masters in Brettorf ab und deshalb war der Respekt vor dem Spiel enorm. Doch der TSV-Express kam jetzt erst so richtig ins Rollen und zur Verwunderung vieler führten die Geestländer mit 4:1, 6:3 und 7:4. Der Favorit wankte, fiel aber nicht, denn nach und nach spielte sich die körperliche Überlegenheit der Brettorfer aus. Mit 8:11 und 4:11 verlor man die Partie, hatte aber auf Grund der guten Konstellation der anderen Vorrundenspiele noch die Möglichkeit, ins Halbfinale einzuziehen. Ein Unentschieden gegen den Wardenburger TV musste her, doch irgendwie fand man überhaupt nicht in die Partie hinein. Zwar wechselte die Führung bis zum 8:8 immer hin und her, doch Trainer Marco Bartsch war mit der gezeigten Leistung und Einstellung überhaupt nicht zufrieden. „Glaubt an Euch, fangt an Faustball zu spielen und verdaddelt nicht die große Chance, ins Halbfinale einzuziehen“ waren seine klaren Worte an sein Team. Und die Truppe nahm die Worte warmherzig auf. Das Kämpfergen und der Wille waren wieder vorhanden und so gewann man die beiden Sätze mit 15:13 und 11:6. Als Gruppenzweiter stand man damit im Halbfinale, womit man überhaupt nicht gerechnet hatte. Doch die Mannschaft hatte jetzt Blut geleckt und zeigte gegen dem MTV Oldendorf/Celle einen gigantischen 1. Satz, den man völlig verdient und zur Überraschung vieler mit 11:6 gewann. Doch der Kräfteverschleiß machte sich nun bemerkbar und leider hatte man in den beiden folgenden Sätzen mit 5:11 und 4:11 das Nachsehen. Doch eine Chance blieb noch auf Edelmetall gegen den TVJ Walsrode. Zwei Siege gelangen in der Punktspielrunde gegen diesen Gegner, doch die Vorrundenpartie und das Halbfinale kosteten Körner bei den kleinen Jungs. Die Müdigkeit war deutlich sichtbar und die Konzentration ließ merklich nach, doch das alles interessierte die kleinen TSV-Roboter mit dem Anpfiff überhaupt nicht mehr. Um jeden Ball wurde noch einmal gefightet, die Eltern pushten ihre Kinder von der Tribüne aus und von Ballwechsel zu Ballwechsel glaubten die Jungs an die Bronzemedaille. Mt 11:8 gewann man den ersten Satz und sah im zweiten beim Stande von 10:7 wie der sichere Sieger aus. Doch Walsrode verkürzte auf 9:10 und Trainer Marco Bartsch nahm noch einmal eine Auszeit: “Jungs, jetzt setzen wir den Deckel drauf“, appellierte er an sein Team und dieses gelang. Die letzte Angabe wurde mit einem Ass verwandelt. Und die Freude danach kannte kein Halten mehr, denn bei der 1. Landesmeisterschaft wurde gleich die 1. Medaille geholt. Trainer Marco Bartsch fehlten auch noch nach der Siegerehrung die Worte: „Was heute passiert ist, kann ich momentan noch nicht richtig greifen. Damit haben wir niemals gerechnet. Diese Truppe versteht es aber immer wieder, mich neu zu begeistern und zu überraschen. Die Mannschaft hat meine mahnenden Worte in den letzten Trainingseinheiten verinnerlicht, dass man große Erfolge nur mit dem entsprechenden Wir-Gefühl erreichen kann. Dass sie dieses zu mehr als 100% umgesetzt hat, erfüllt mich mit Stolz. Deshalb war es eine fantastische Mannschaftsleistung mit unglaublich viel Zusammenhalt, Kampfkraft und Siegeswille. Ich hätte nicht gedacht, dass wir schon so weit von unserer Entwicklung sind, deshalb gebührt dieser Erfolg meinen allergrößten Respekt. Trotz des ganzen Erfolges der letzten 3 Monate sollten wir auf dem Teppich bleiben und weiter an uns arbeiten, irgendwann wird es auch Rückschläge in der Zukunft geben. Doch das alles ist die Musik von morgen, jetzt sollen sich die Jungs freuen und die faustballfreie Zeit bis Ende April genießen“.

Es spielten: Tim Schomaker, Paul Nitt, Bennet Jahr, Hennes Pape, Mika Bartsch, Finn Dede und Flyn Brunkhorst. Trainer: Marco Bartsch, Betreuerin: Kathrin Bartsch

Weibliche U12: Aus in der Vorrunde bei der LM

Mit einem guten 5. Platz kehrten die Mädchen der weiblichen U12 von der Niedersachsenmeisterschaft aus Ahlhorn zurück und verkauften sich dort mehr als gut. Obwohl man als Vizebezirksmeister Lüneburgs die Reise ins Oldenburger Land antrat, waren die Erwartungen von Trainer Kathrin Bartsch vor den Spielen nicht sehr hoch, denn ihre Mannschaft zählte zum jüngsten Team bei diesen Meisterschaften. Auch wenn es für viele Mädels die erste Landesmeisterschaft war, erwischten die Esslerinnen einen perfekten Start. Mit 11:2 und 11:2 bezwang man den MTV Diepenau und sicherte sich dadurch die ersten Punkte.

Überraschend dann das 1:1 Unentschieden gegen den amtierenden Deutschen Vizemeister vom Ahlhorner SV. Nachdem man den ersten Satz mit 7:11 verlor, drehten die TSV-Girls in zweiten Satz mächtig auf und sicherten sich völlig überraschend mit 11:9 den zweiten Satz. Dadurch erhielt man eine glänzende Ausgangsposition für die letzte Vorrundenpartie gegen den TV Huntlosen. Ein Unentschieden hätte für das Weiterkommen in die Finalrunde gereicht und im ersten Satz hielt man das Spiel bis zum Stande von 6:6 offen, ehe man es in den letzten Minuten mit 8:11 verlor. Jetzt musste man gewinnen, doch dem Druck konnte die junge Mannschaft noch nicht stand halten. Schnell lag man gegen die körperlich überlegenen Huntloserinnen mit 2:8 hinten. Zwar verkürzte man noch einmal auf 5:8, verlor letztendlich aber verdient mit 6:11. Mit 3:3 Punkten schied man als Gruppendritter aus in der Vorrunde aus. Man wollte aber mit aller Macht die Hallensaison mit einem Sieg beenden, was auch gelang. Im Spiel um Platz 5 siegte man gegen den Kreisrivalen aus Wangersen mit 10:12/11:8/11:9 und freute sich anschließend über den fünften Platz in der Endabrechnung. Auch wenn die Spielerinnen nach dem Vorrundenaus enttäuscht waren, fand Trainerin Kathrin Bartsch die richtigen Worte: „Wir haben eine tolle Hallensaison gespielt und hätten vor der Saison nicht vermutet, dass wir uns mit dieser jungen Mannschaft überhaupt für die Landesmeisterschaften qualifizieren. Auch hier haben sich die Mädels richtig gut verkauft. Schade war nur, dass wir im entscheidenden Spiel gegen den TV Huntlosen unsere schlechteste Tagesleistung abgerufen haben. Bewertet man aber alle Spiele, muss man ehrlich sein und festhalten, dass das Ausscheiden verdient war. Diese Meisterschaften sollten als Lerneffekt dienen und wir konnten für die Zukunft unheimlich viel mitnehmen. Der 5. Platz ist ein toller Saisonabschluss der Hallenrunde und ich bin sehr zufrieden mit meinem Team.
Folgende Spieler spielten bei den Landesmeisterschaften: Mara Bartsch, Lina Schomaker, Lucy Güldenhaupt, Valea Meyn, Sarah Bardenhagen, Sophie Seba, Kimberly Wulff und Amelie Tamm
Endstand Landesmeisterschaften:
1.) TV Jahn Schneverdingen
2.) TV Brettorf
3.) Ahlhorner SV
4.)TV Huntlosen
5.) TSV Essel
6.) MTV Wangersen
7.) Wardenburger TV
8.) MTV Diepenau

Auf nach Biberach

Weibliche U14 fährt zur Deutschen Meisterschaft

„Biberach, wir kommen“, so lautet das Motto, wenn am Freitag, den 22.03.2019 die weibliche U14 des TSV Essel den weiten Weg (ca. 800km) ins Bundesland Baden-Württemberg in Angriff nehmen will. Und die insgesamt 71. DM-Qualifikation des TSV Essel darf als große Überraschung angesehen werden, denn vor Saisonbeginn konnte man nicht unbedingt damit rechnen. Zwar holte man bei der DM in der Halle 2017/2018 die Bronzemedaille und wurde bei der Feld-DM 2018 sogar Deutscher Vizemeister, doch gleich 4 Spielerinnen mussten die Mannschaft auf Grund des Alters nach der Feldsaison verlassen.

Doch wieder einmal verstand es das Trainer-Duo um Seike Dieckmann und Svenja Donner innerhalb kürzester Zeit, eine starke Truppe zusammenzustellen. Um die erfahrenen Spielerinnen mit Mieke Heukeroth, Julia Schomaker und Sophia Jochim, wurden die „Küken“ Lotte Schomaker, Pia von der Heyde, Rieke Holst, Lene-Henrieke Hariefeld und Anna Wölpern problemlos integriert. Nachdem man sich souverän den Titel im Bezirk Lüneburg sichern konnte und sich bei der Niedersachsenmeisterschaft mit der Bronzemedaille den Startplatz für die Norddeutsche Meisterschaft sicherte, vollbrachte die junge Crew am Sonntag in Borgfeld eine wahre Energieleistung. Nach einem souveränen 2:0 Sieg gegen den Hammer SC, folgte eine knappe Halbfinalniederlage gegen den Ahlhorner SV. Doch eine Chance hatte man noch, sich die DM-Qualifikation zu sichern. Um Platz 3 musste man gegen den ewigen Konkurrenten und Kreisrivalen vom MTV Wangersen ran. Und nach einem 7:11 im ersten Satz drohte der große Traum von der DM-Teilnahme zu platzen. Doch aufgeben galt für die Geestländerinnen nicht und so langsam fingen sie an, ein schon verloren geglaubtes Spiel zu drehen. Mit 11:9 holte man sich den zweiten Satz und war fortan nicht mehr zu stoppen. Mit 11:6 gewann man den Entscheidungssatz und qualifizierte sich für die DM. Die Freude war danach riesengroß, vor allen Dingen bei den 5 jüngeren Spielerinnen, denn allesamt werden in Biberach ihre erste Deutsche Meisterschaft spielen.
Auch wenn es für viele Spielerinnen Neuland sein wird, eine Deutsche Meisterschaft zu spielen, fährt man mit großem Optimismus ins Schwabenland. „Alles was jetzt kommt, kann als Zugabe gewertet werden“, so Trainerin Seike Dieckmann, die ihrer Mannschaft voll und ganz vertraut. Das Ziel ist mit dem Einzug in die Finalrunde klar abgesteckt. Dass dieses Unterfangen kein leichtes sein wird, dafür werden schon die Gegner sorgen. Mit dem Topfavoriten Ahlhorner SV, dem Westdeutschen Meister TSV Karlsdorf, sowie dem Südzweiten TV Stammbach und Ostzweiten TuS Wakendorf stehen der Mannschaft schwere Aufgaben bevor. Doch Bange machen gilt nicht, schließlich weiß man um die eigenen Stärken. Und diese wollen die TSV-Girls ausspielen, damit es für einen Platz unter den sechs besten Mannschaften Deutschlands reicht.
Unterstützt wird die Mannschaft von zahlreichen Fans und Eltern die den weiten Weg nach Biberach an der Riß auf sich nehmen. „Wir freuen uns sehr auf die DM, denn gerade für die jüngeren Spielerinnen wird es ein besonderes Ereignis werden. Wir wollen diese DM mit ganz viel Spaß angehen und uns von unserer besten Seite zeigen“, so Trainerin Seike Dieckmann, die an der Seitenlinie von Michael Heukeroth unterstützt wird, der die im Urlaub weilende Svenja Donner vertritt.

1 x Gold und 1 x Silber

U10-Bereich auch am letzten Spieltag erfolgreich

Weibliche U10: 2 Siege brauchte man am letzten Spieltag noch, um den Titel des Bezirksmeisters zu sichern. Und diese Chance ließen sich die Mädels um Trainerin Kathrin Bartsch nicht nehmen. Gleich im ersten Spiel gegen den Tabellenzweiten aus Schneverdingen brannten die Geestländerinnen ein wahres Feuerwerk ab und gewannen auch in der Höhe verdient mit 34:20 Punkten. Der Weg war jetzt frei, und unbeirrt marschierten die TSV-Girls weiter. Erst ein 47:9 Sieg gegen den TSV Bardowick, dann ein 41:16 Erfolg gegen den MTV Wangersen 2, der Titel „Bezirksmeister“ war damit unter Dach und Fach. Doch die Esslerinnen wollten jetzt noch mehr, hatten sich als Ziel gesetzt, zum zweiten Male hintereinander ungeschlagenen im Bezirk Lüneburg zu bleiben. Und dieses gelang, auch wenn der MTV Wangersen 1 große Gegenwehr zeigte. Mit 25:21 Punkten gewann man am Ende und wurde ungeschlagener Bezirksmeister. Mit der Punkteausbeute von 32:0 Punkten spielte man die perfekte Saison und ist jetzt seit über einem Jahr im Bezirk Lüneburg ungeschlagen. „Wir freuen uns sehr. Die Mädels haben eine fantastische Hallenrunde gespielt“, so eine glückliche Trainerin Kathrin Bartsch.

Prognose Landesmeisterschaft: Mit diesem Titel errang man gleichzeitig die Qualifikation für die Niedersachsenmeisterschaften am 30.03.2019 in der heimischen Sporthalle Kutenholz. Auch wenn man ungeschlagen durch die Punktspielrunde marschierte, man die Turniere in Essel und Brettorf gewann und man nur eine Finalniederlage gegen den TV Brettorf beim Turnier in Wangersen einstecken musste, hat die Mannschaft Respekt vor der schwierigen Aufgabe. Gewiss gehört man auf Grund der beeindruckenden Siegesserie zum Favoritenkreis auf den Titel, doch die Gegner sind allesamt Hochkaräter. Mit dem TV Brettorf, dem Ahlhorner SV, TV Jahn Schneverdingen und MTV Wangersen stehen dem TSV-Team schwere Brocken bevor. Das Ziel ist mit der Halbfinalteilnahme klar abgesteckt. „Wir werden alles versuchen, um eine Medaille zu erringen. Dass dieses kein einfaches Unterfangen wird, ist klar. Schon jetzt sind meine Mädels sehr aufgeregt, vor heimischem Publikum zu starten. Wir werden jetzt erst einmal die Gruppenauslosung abwarten und uns intensiv vorbereiten. Klar ist aber auch, dass uns der Bezirksmeistertitel unendlich viel Selbstbewusstsein für die Landesmeisterschaften gibt.“ so Trainerin Kathrin Bartsch.
Es spielten: Lina Schomaker, Mara Bartsch, Valea Meyn, Alina Wohlgemuth und Sarah Bardenhagen.

09.03.2019: Bezirksmeister weibliche U10

Tabelle:

Pl.MannschaftSp.SaetzePunkte
www.faustball.de
1.TSV Essel1616:032:0
2.TV Jahn Schneverdingen1614:228:4
3.MTV Wangersen1612:424:8
4.MTV Lbberstedt169:718:14
5.MTSV Selsingen168:717:15
6.SV Ddenbttel166:913:19
7.MTV Wangersen 2163:127:25
8.TSV Bardowick161:143:29
9.TV Jahn Schneverdingen 2161:152:30

Männliche U10 Team 1: Die Ausgangslage war der TSV-Crew vor dem letzten Spieltag klar. Man musste verlustpunktfrei durch die Begegnungen kommen, um bei der Medaillenvergabe ein Wörtchen mitzureden. Und dieses gelang der jungen Truppe eindrucksvoll. Zuerst ein 38:19 gegen die eigene Reserve, dann ein 29:21 Erfolg gegen den MTV Wangersen 1 und zum Abschluss ein 49:11 gegen den MTV Wangersen 2. Damit hatte man die eigenen Hausaufgaben erfüllt und sich schon einmal Bronze gesichert. Doch der Traum von Silber lebte weiter, man hatte diesen aber leider nicht in der eigenen Hand, sondern musste auf eine Niederlage vom TV Jahn Walsrode gegen den schon feststehenden Bezirksmeister aus Oldendorf/Celle hoffen. Und dieser Wunsch ging in Erfüllung, denn ziemlich sicher gewann der MTV Oldendorf mit 30:19 Punkten. Damit erreichte die Truppe unerwartet den zweiten Tabellenplatz und freute sich riesig über die Silbermedaille. Trainer Marco Bartsch zeigte sich nach der Siegerehrung mehr als glücklich: „Wahnsinn, damit haben wir vor der Hallensaison nicht gerechnet. Doch von Spieltag zu Spieltag glaubten meine kleinen Jungs mehr an das Erreichen einer Medaille. Dieses ist auch absolut verdient, denn sie steigerten sich von Monat zu Monat. Ich freue mich riesig für diese Truppe, da sie auch eine überragende Trainingsbeteiligung und Trainingsmotivation entwickelt hat. So kann es gerne weitergehen“.

Tabelle:

Pl.MannschaftSp.SaetzePunkte
www.faustball.de
1.MTV Oldendorf1412:125:3
2.TSV Essel 11411:322:6
3.TVJ Walsrode1410:420:8
4.TSV Bardowick149:419:9
5.MTV Wangersen 1146:812:16
6.TSV Essel 2144:108:20
7.SV Armstorf143:116:22
8.MTV Wangersen 2140:140:28

Prognose Landesmeisterschaft: Ohne irgendwelchen Druck und festgelegte Ziele schickt Trainer Marco Bartsch seine Crew ins Rennen um die Niedersachenmeisterschaft, die ebenfalls am 30.03.2019 in Kutenholz ausgetragen werden. „Selbst 3 Vorrundenniederlagen würden mich nicht enttäuschen“, so der Trainer weiter. Die TSV-Boys werden mit Abstand die jüngste Mannschaft im Turnier sein und dass man sich überhaupt schon für die Meisterschaften qualifiziert hat, gilt als große Überraschung. Doch die Jungs haben von selbst eine Eigenmotivation entwickelt und wollen sich bestmöglich verkaufen. Spaß haben, die Zuschauer begeistern und Erfahrungen sammeln, so lautet das Credo für die Mannschaft, die auch bei der Landesmeisterschaft aus überwiegenden Teilen der Mixed-U8-Mannschaft besteht. „Wir haben in dieser Klasse noch 3 Jahre Zeit, erfolgreich zu sein, diese Landesmeisterschaft wollen wir einfach nur genießen“, lautet das gemeinsame Motto von Mannschaft und Trainer.
Es spielten: Tim Schomaker, Mika Bartsch, Bennet Jahr, Hennes Pape, Flyn Brunkhorst, Finn Dede. Es fehlte: Paul Nitt.

TSV-Nachwuchs stürmt die „Brettorfer-Mini-Masters“

Als nach 6 Stunden Faustball beim größten Jugendturnier Norddeutschlands die Siegerehrung begann, sah man bei den Kindern, Eltern und Trainern im TSV-Lager nur glückliche Gesichter. Zu sehr überwog die Freude, dass man mit beiden gemeldeten Mannschaften bei den „Brettorfer-Mini-Masters“ einen Podestplatz erreichte. Während sich die weibliche U10 den Turniersieg ergatterte, gewann die männliche U10 ganz überraschend den zweiten Platz in der Gesamtwertung. „Wir sind mehr als zufrieden, bei diesem toll ausgerichteten Turnier zwei hervorragende Platzierungen errungen zu haben“, so das Trainer-Duo Kathrin und Marco Bartsch.

Weibliche U10: Als Mitfavorit auf den Turniersieg gestartet, spulten die TSV-Girls von Anfang an ihr Spielpensum locker runter. Klare Siege gegen den Ahlhorner SV 1 und den TV Brettorf 2 bedeuteten nach der Gruppenphase Platz 1 und den direkten Einzug ins Halbfinale. Hier spielte man wieder gegen die Talentschmiede aus Ahlhorn und tat sich wesentlich schwerer als in der Vorrunde. Mit 3:7 und 6:10 lag man nach wenigen Minuten zurück, ehe man wieder an die in der Vorrunde gezeigten Leistungen anknüpfte. Punkt um Punkt holte man auf und ging 3 Minuten vor Schluss erstmals in Führung. Diese behauptete man bis zum Schluss und gewann mit 27:24 die Partie. Im Endspiel wartete dann der Gastgeber vom TV Brettorf 1, doch hier zeigten die Mädels von Beginn an eine ansprechende Leistung. Nur die ersten 2 Minuten konnte der TV Brettorf mithalten. Über einen 14:9 Halbzeitvorspung gewann man am Ende mit 26:15 und gewann damit zum ersten Male das „Brettorfer-Mini-Masters“. „Es war eine hervorragende Vorstellung meiner Mannschaft und ein optimaler Test für die in 4 Wochen stattfindenden Landesmeisterschaften. Dieser Turniersieg sollte uns genügend Selbstbewusstsein geben und den Mut, dass wir an guten Tagen jeden Gegner schlagen können“, so Trainerin Kathrin Bartsch. Und die gleiche Mannschaft ist am kommenden Wochenende wieder gefordert, wenn die Entscheidung bei der Bezirksmeisterschaft fallen soll. Mit 2 Punkten Vorsprung geht man in die entscheidenden Spiele gegen den Tabellenzweiten aus Schneverdingen und den Tabellendritten aus Wangersen. Eine knifflige, aber auch spannende Aufgabe, die die TSV-Crew erfolgreich lösen möchte.
Es spielten: Mara Bartsch, Lina Schomaker, Sarah Bardenhagen, Alina Wohlgemuth, Valea Meyn.

männliche U10: Eigentlich hätten 3 Spieler noch beim parallel stattfindenden Mixed U8-Turnier starten können, doch Trainer Marco Bartsch verzichtete hier auf einen Start, um in der männlichen U10 einen Überblick über die anderen Mannschaften zu bekommen. Und die mit Abstand jüngste Mannschaft machte da weiter, wo sie beim letzten Punktspieltag aufgehört hat. Mit einem 29:16 Sieg gegen den Ahlhorner SV II startete man ins Turnier, bevor es gegen den Topfavoriten und Gastgeber TV Brettorf I ging. Und wie schon beim Turnier in Wangersen erlebte die TSV-Mannschaft eine Faustballlehrstunde. Mit 11:29 hatte man nicht den Hauch einer Chance und verlor auch in dieser Höhe völlig verdient. Doch eine Chance hatte man noch, um ins Halbfinale einzuziehen. Gegen den Wardenburger TV musste ein Sieg her, um dieses Ziel zu erreichen. Und die kleinen „TSV-Roboter“ zeigten sich hier von ihrer besten Seite. Zwar lag man zur Pause noch mit 10:11 zurück, doch danach konnte man die TSV-Jungs nicht mehr aufhalten. 8 Punkte in Folge brachten die Vorentscheidung und letztendlich den verdienten Sieg. Damit stand man im Halbfinale und Gegner war kein geringerer als der Ahlhorner SV 1. Doch von großen Namen lassen sich die TSV-Sprösslinge nicht verunsichern und legten einen wahren Traumstart hin. Mit 8:1 führte man nach wenigen Minuten und brachte diesen Vorsprung mit 24:16 routiniert nach Hause. Und für die TSV-Jungs hätte es ein perfekter Sonntag werden können, wäre der Endspielgegner nicht wieder der übermächtige TV Brettorf 1 gewesen. Trotzdem nahm man sich viel vor, wollte mit unheimlich viel Druck bei der Angabe dem Gegner das Leben schwerer machen, als in der Vorrunde. Doch schon nach 2 Minuten und einem 1:8 Rückstand ließen die TSV-Jungs die Köpfe hängen. Zu stark war das TVB-Team, dem man nicht annährend das Wasser reichen konnte. So war auch die 13:31 Niederlage in dieser Höhe mehr als verdient. Trainer Marco Bartsch zog trotzdem ein absolut positives Fazit: „Meine Mannschaft war mit Abstand das jüngste und kleinste Team im Teilnehmerfeld. Vieles konnten wir durch technisch sauberen Faustball kompensieren und dieses haben die Jungs richtig toll gemacht. In einem Endspiel so unterzugehen, ist natürlich bitter, auch wenn wir uns vorher so viel vorgenommen haben. Doch das Endspiel war David gegen Goliath, der Altersunterschied von knapp 3 Jahren war deutlich sichtbar. Ich ziehe den Hut vor der Brettorfer-Mannschaft, die auf allen Positionen gleichstark besetzt war und die den Angriffsschlag von oben schon mit 10 Jahren perfekt beherrschen. Ich wüsste nicht, wann ich im diesem Jahrgang schon einmal eine so gute Mannschaft gesehen habe. Auch wenn die Endspielniederlage von der Höhe her bitter war, bringen uns auch solche Spiele weiter, so können meine Jungs selbst erkennen, was im Faustball alles möglich ist. Wir haben noch so viel Zeit in dieser Klasse und deshalb freuen wir uns sehr über den 2. Platz, mit dem wir nicht gerechnet habe.“ Und schon am kommenden Samstag steht beim Heimspieltag in der Kutenholzer Sporthalle die nächste Aufgabenprüfung an. Als Tabellendritter will man am letzten Spieltag wieder aufs Podium steigen, dafür müssen aber Siege gegen den TSV Essel 2, SV Armstorf sowie Wangersen I und II her.
Es spielten: Tim Schomaker, Mika Bartsch, Paul Nitt, Bennet Jahr, Hennes Pape, Finn Dede, Flyn Brunkhorst.