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Bennet Jahr gewinnt Foto-Wettbewerb

Die Resonanz war riesig, die Fotos kreativ und beeindruckend. Im Zuge der Dankeschön-Fotos an den Vorstand vom TSV Essel fand untereinander ein Foto-Wettbewerb aller Jugendspieler statt. Wer macht das schönste und kreativste Foto von sich? Grenzen gab es keine, die einzige Voraussetzung war, dass der Mini-Faustball auf dem Bild zu sehen sein musste. Und so fiel es der Jury (alle Jugendtrainer) unheimlich schwer, aus 41 Fotos die besten 3 Bilder herauszusuchen.

Seike Dieckmann, Trainerin der weiblichen U16/U18, war dementsprechend auch positiv überrascht. „Die Freude war groß, dass wir so viele Bilder zugeschickt bekommen haben. Danke an all diejenigen, die mitgemacht haben. Uns fiel die Entscheidung unheimlich schwer, weil so viele, tolle Fotos dabei waren“.

1.Platz Bennet Jahr

Doch im Endeffekt musste ein Sieger ermittelt werden. Jeder Trainer musste seine 3 besten Fotos ermitteln und diese mit den Einzelpunkten 1,2,3 vergeben. Bei 7 Trainern wurde so der Endsieger ermittelt. Den 1. Platz mit 14 Punkten belegte Bennet Jahr, Abwehrspieler der  männlichen U12, den 2. Platz Till Mirowski, aus der Mixed U8 mit 12 Punkten, und der 3. Platz ging an Henner Röndigs aus der Mixed U8.

2. Platz Till Mirowsky

Diese „DREI“ erhielten dann auch kleine Preise. Während Bennet sich über einen Gutschein im Wert von 15,00 Euro freuen durfte, gewannen Till und Henner jeweils einen Fanschal vom TSV Essel.

3. Platz Henner Röndigs

Danke, TSV Essel!!!

Mit einer überraschenden Fotoaktion bedankten sich alle Jugendteams des TSV Essel bei Ihrem Vorstand. Grund für die Überraschung waren die im vergangenen Monat gesponsorten Mini-Faustbälle, die wegen der Trainingspause an alle Spielerinnen verteilt wurden, um beim „Zoom-Training“ und bei den per WhatsApp zugestellten Challenges mitzumachen.

Doch bevor es los ging, bekamen die Kiddies die Aufgabe, mit ihrem Ball ein kreatives Foto zu erstellen.  Und die Resonanz war überwältigend, denn alle Spielerinnen und Spieler machten mit. 41 Fotos gingen bei den jeweiligen Jugendtrainern ein, die dann für ihre Teams eine Fotocollage erstellten.

Jugendtraining zu Lockdown-Zeiten

Ungewöhnliche Zeiten erfordern ungewöhnliche Maßnahmen. Nachdem alle Mannschaften vom TSV Essel durch den am 02.11.2020 verhängten Lockdown weder am Trainings- noch am Spielbetrieb teilnehmen können, reagierten die verantwortlichen Jugendtrainer schnell.

Innerhalb weniger Tage wurde ein Trainingskonzept ausgearbeitet, womit man alle Jugendspieler in dieser Zeit beschäftigen möchte. 43 Mini-Faustbälle wurden bestellt und mit einem persönlichen Brief an die Spieler und Spielerinnen verteilt.  Des Weiteren erhalten die Jugendlichen wöchentlich einen Videoclip von den Trainern, indem sie Übungen und Anleitungen erhalten, wodurch sie sich in den nächsten Wochen fit halten können.

Der 1. Vorsitzende Lars Dausel zeigte sich von dieser Idee beeindruckt. „Als der Antrag bezüglich der Anschaffungskosten von den Mini-Faustbällen bei uns eingereicht wurde, mussten wir vom Vorstand keine Sekunde zögern. Es ist eine tolle Idee und zeigt, welch außergewöhnliche Jugendtrainer wir in unseren Reihen haben. Diese Mini-Faustbälle haben wir vom Vorstand gerne finanziert und freuen uns darauf, dass unsere gesamten Jugendmannschaften trotz der Lockdown-Pause privat und individuell weiter trainieren können“.

1. Vorsitzender Lars Dausel freut sich über die Anschaffung der Mini-Bälle. Hier bei der Übergabe mit Mara Bartsch (weibliche U12) und Mika Bartsch (männliche U10/12)

Und die Jugendtrainer haben noch mehr Ideen im Hinterkopf, die Stück für Stück in den kommenden Wochen präsentiert werden sollen. So ist zum Beispiel ein gemeinsames wöchentliches „Zoom-Training“ geplant, wo sich alle Jugendteams zusammen für 1 Stunde per Video treffen sollen, um gemeinsam zu trainieren, sich auszutauschen und trotz der Kontaktbeschränkungen am Zusammengehörigkeitsgefühl zu arbeiten.

Marco Bartsch, Vorstand Sport im TSV Essel, ist mit dem eingeschlagenen Weg mehr als zufrieden. „Wir werden unsere Jugendspieler in dieser für uns alle schweren Phase, nicht alleine lassen und mit immer neuen Ideen herausfordern. Wir stellen uns auf eine längere  Pause als den 30.11.2020 ein und möchten so viel Kontakt zu den einzelnen Spielern haben, wie es irgendwie geht. Wir haben gemeinsam in den letzten Jahren so viel Zeit und Arbeit in die Jugendarbeit gesteckt, dieses lassen wir uns durch einen Virus nicht kaputt machen“.

Ausdrücklich möchte sich der 1. Vorsitzende Lars Dausel noch einmal bei den Jugendtrainern Seike Dieckmann, Kathrin Bartsch, Svenja Donner, Merle Hink, Beke Wohlers und Nele Wölpern bedanken. „Es ist in dieser Zeit nicht selbstverständlich, so viel Zeit und Arbeit in die Jugendarbeit zu investieren. Dafür zollen wir unseren größten Respekt und wissen diese Arbeit und Mühe zu schätzen“.

Weibliche U12 wird Vize-Niedersachsenmeister

Die weibliche U12 des TSV Essel setzte bei der Niedersachsenmeisterschaft in Ahlerstedt  zu einem wahren Höhenflug an und gewann am Ende die Silbermedaille. Und dieser Erfolg kann durchaus als eine große Überraschung angesehen werden, denn 2 Wochen zuvor belegte die Truppe von Trainerin Kathrin Bartsch  nur den 3. Platz bei der Bezirksmeisterschaft und ging deswegen als Außenseiter in die Titelkämpfe.

Doch mit dieser Rolle konnten die TSV-Girls hervorragend leben und spielten von Anfang an Faustball am allerhöchsten Limit. Gleich zu Beginn setzte es einen 12:10/11:7 Erfolg gegen den Bezirksmeister vom MTV Wangersen. Dieser Erfolg war so nicht unbedingt eingeplant und gab der Truppe enormes Selbstbewusstsein. Denn auch gegen den amtierenden Deutschen Meister TV Brettorf spielten die Esslerinnen spektakulär auf und ließen sich auch durch eine 7:11 Satzniederlage im ersten Durchgang nicht aus der Ruhe bringen. Mit 11:7 holte man sich den 2. Satz und stieß das Tor zum Halbfinale meilenweit auf. Gegner war der MTV Diepenau, der zuvor mit einem Unentschieden gegen den TV Brettorf auf sich aufmerksam machte. Doch die Geestländerinnen ließen keinen Zweifel am Spielausgang aufkommen und siegten deutlich mit 11:3 und 11:3. Dadurch wurde man mit 5:1 Punkten Gruppenerster und stand im Halbfinale gegen den TV Jahn Schneverdingen.

Und mit den Heideschnucken hatte man noch eine kleine Rechnung  offen, denn unglücklich verlor man das Halbfinale auf der Bezirksmeisterschaft mit 1:2 Sätzen. „Locker bleiben, Faustball spielen und Spaß haben“, lautete das Motto und die TSV-Fünf hielt sich an die Vorgaben. In überzeugender Manier gewann man Satz 1 mit 11:6 und hatte im zweiten Satz beim Stande von 10:7 schon 3 Matchbälle für den Einzug ins Finale. Doch die Heiderinnen wehrten sich und glichen beim Stande von 10:10 Punkten aus. Trainer Marco Bartsch nahm noch einmal eine Auszeit und versuchte sein Team zu erreichen „Wir lassen uns die große Chance jetzt nicht nehmen“, schwor er die Mannschaft auf die kommenden Ballwechsel ein. Die letzten Körner wurden noch einmal aktiviert und um jeden Ball gekämpft. Minutenlange Ballwechsel entstanden jetzt und das Glück war diesmal auf der Seite vom TSV Essel. Mit 12:10 gewann man den zweiten Satz und stand damit im Finale. Der Jubel auf der Essler Seite kannte keine Grenzen mehr.

Finalgegner war der ruhmreiche Ahlhorner SV. Doch bevor es zu diesem Finale kam, wurden die Nerven der Spielerinnen bis auf das äußerste strapaziert. Ganze 3 ¾ Stunden musste man zwischen Ende Halbfinale und Anpfiff Finale warten. Schuld war ein unglaubliches Spiel um Platz 3 zwischen dem MTV Wangersen und TV Jahn Schneverdingen (10:12/15:13/15:14), welches um 17:27 Uhr angepfiffen wurde und um 19:12 Uhr beendet war. Reine Spielzeit 105 Minuten!!!!!!

So war es schon 19:20 Uhr als der Anpfiff vom Finale gegen den haushohen Favoriten aus Ahlhorn endlich erfolgte. Doch die lange Pause tat der TSV-Crew nicht gut, denn nur schwer fand man in das Spiel hinein, zu überlegen agierten die Randoldenburger und gewannen Satz 1 mit 11:6. „So verabschieden wir uns nicht“, war der einheitliche Tenor von Mannschaft und Trainer und das letzte Mal mobilisierte man alle verfügbaren Kräfte. Die Abwehr stand bombensicher und der Angriff spielte druckvoll auf. Zur Überraschung aller gewann man den zweiten Satz mit 11:8 und der Favorit wankte gewaltig. Doch gefallen ist er letztendlich nicht, denn die Kräfte der Esslerinnen ließen erkennbar nach und die Ahlhornerinnen spielten jetzt ihre ganze Klasse aus. Mit 6:11 unterlag man im Endeffekt verdient und durfte sich Vize-Niedersachsenmeister nennen. Auch wenn die Truppe enttäuscht über die Finalniederlage war, hat sie die Vereinsfarben vom TSV Essel blendend vertreten.

Die Freude über den Gewinn der Silbermedaille war bei der weiblichen U12 riesengroß.

Trainerin Kathrin Bartsch war nach der Siegerehrung immer noch überwältigt von der Leistung ihrer Schützlinge. „ Es war ein langer Tag, für Jugendfaustball zu lang. Wenn Meisterschaften bei den Kindern um 10.00 Uhr anfangen und erst um 20.20 Uhr beendet sind, läuft irgendetwas falsch im System. Hier sollten die Verantwortlichen reagieren. Meine Truppe hat heute 11 Sätze am äußersten Limit gespielt, eine Leistung die mich schwer beeindruckt hat. Vor allen Dingen die Tatsache, dass wir auch zur späteren Stunden noch mental voll da waren, imponierte mir. Vor Beginn der Spiele hätte wohl keiner der Experten damit gerechnet, dass wir so weit kommen. Doch die Mannschaft spielte sich in einen wahren Spielrausch. Wir sind überwältigt und freuen uns riesig über diesen Erfolg, der durch Teamzusammenhalt, Kampfkraft, Einsatzwille und toller Trainingsarbeit entstanden ist“.

Folgende Spielerinnen kamen zum Einsatz: Lina Schomaker, Alina Wohlgemuth, Lucy Güldenhaupt, Sophie Seba, Mara Bartsch, Sarah Bardenhagen, Valea Meyn.

Männliche U12: Durchgereicht ins Mittelfeld

Mit einem ungewohnten Gefühl kehrte die männliche U12 von ihrem 2. Spieltag aus Walsrode zurück. Alle vier Partien gingen mit 0:2 Sätzen verloren, so dass man sich jetzt mit 8:8 Punkten im Mittelfeld der Tabelle wiederfindet.

Trotz der 4 Pleiten kann man nicht behaupten, dass die Jungs sich schlecht verkauft haben. Vielmehr wurde deutlich, dass der körperliche Unterschied gegen die Gegner vom MTV Oldendorf/Celle und dem TSV Bardowick zu groß war.

Hielt man in der ersten Partie gegen den MTV Oldendorf/Celle 2 noch einigermaßen mit (7:11 und 6:11), verlor man die Begegnung gegen den DM-Teilnehmer MTV Oldendorf/Celle 1 klar mit 6:11 und 3:11. Die beste Tagesleistung zeigt man dann gegen den amtierenden Deutschen Vizemeister vom TSV Bardowick. Zwar verlor man gegen die Domstädter mit 5:11 und 7:11, verlangte dem Favoriten aber gerade im zweiten Satz alles ab. Beim engsten Spiel des Tages gegen den Gastgeber aus Walsrode lag sogar ein Sieg drin, doch zu viele unnötige Eigenfehler kosteten beim 8:11 und 8:11 den Sieg.

Trainer Marco Bartsch war dennoch nicht unzufrieden mit den gezeigten Leistungen: „ Ich kann der Truppe keinen Vorwurf machen, sie hat bis zum letzten Ball gekämpft und im Ansatz viele gute spielerische Momente gezeigt. Das war heute ein bisschen wie David gegen Goliath, zu groß war der Unterschied bei den Kräfteverhältnissen. Wir wollten uns aber in dieser Klasse beweisen und auf Top-Niveau gefordert werden. Dass dabei auch Niederlagen dazugehören, ist selbstverständlich. Wir werden daran nicht zerbrechen, denn wir haben heute unheimlich viel gelernt.“

Da waren die Niederlagen schon wieder vergessen. Die männliche U12 beim Mc Donalds-Beusch.

Und dieses will die Truppe in den nächsten Trainingseinheiten umsetzen, damit sie gut gerüstet zum nächsten Spieltag fahren wird. Am 07.12.2019 geht es gegen die gleichen Gegner nach Lamstedt. „Wir werden es besser machen“; so der einheitliche Tenor der Truppe beim gemeinsamen Mc Donalds-Essen.